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Mauss Bau

Weniger Umsatz, mehr Mitarbeiter

Die Mauss Bau Erlangen GmbH & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2005/2006 einen Umsatzrückgang von 65 Mio. auf 52 Mio. Euro verzeichnet. Dies entspricht in etwa dem Umsatzniveau von vor zwei Jahren. Dagegen erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um sieben auf 337 (davon 28 Auszubildende). Geschäftsführender Gesellschafter Reinhard Daeschler zeigte sich bei der Vorlage des Geschäftsberichts angesichts des schwierigen Umfeldes insgesamt zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Derzeit gehe es mit der Baubranche langsam wieder bergauf.

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen verlief uneinheitlich: Während sich der Umsatz im Schlüsselfertigbau halbierte, wurde er im Bauträgergeschäft in etwa verdoppelt. Rückgängen in den Geschäftsfeldern Rohbau und Kanalbau standen Steigerungen bei Renovierung sowie Beton- und Bauwerksanierung entgegen. Bekannte Objekte, die durch Mauss Bau saniert wurden, sind das Erlanger Rathaus und das Forum-Bürogebäude in der Werner-von-Siemens-Straße. Auch bei zahlreichen „prominenten“ Neubauprojekten war und ist das Erlanger Unternehmen engagiert, u.a. Framatome-Areva-Zentrale in Erlangen, Messehalle 4A in Nürnberg sowie Wohnbauprojekte im Nürnberger Tillypark, in der Fürther Wilhelmstraße und im Erlanger Museumswinkel.

„Im Aufwind“ befindet sich nach Unternehmensangaben die Firma BayernStift, ein bayernweit tätiger Betreiber von Seniorenimmobilien, an dem Mauss Bau zu 50 Prozent beteiligt ist. Die Beschäftigtenzahl stieg dort von 146 auf 234.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 12|2006, Seite 64

 
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