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BHF-Bank

Betreuung von vermögenden Unternehmerfamilien

„Nürnberg ist für uns eine sehr wichtige Region. Wir spüren hier eine Aufbruchstimmung und sind überzeugt, dass sich hier weiter viel bewegen wird.“ Louis Graf von Zech, Vorstandsmitglied der BHF-Bank AG mit Hauptsitz in Frankfurt/Main, hält große Stücke auf den Wirtschaftsraum Mittelfranken. Deshalb will die Privatbank, die sich mit ihren Angeboten vornehmlich an vermögende Unternehmerfamilien wendet, in Nordbayern stark wachsen. Ende letzten Jahres bezog die Nürnberger Niederlassung neue Räume im Fleischhaus am Hauptmarkt, nachdem sie in den letzten vier Jahren in der Theodorstraße zu finden war. Offiziell eröffnet wurde die neue Niederlassung, die von Josef Leibacher geleitet wird, vor kurzem mit einer Feierstunde im Nürnberger Rathaussaal, bei der Staatsminister Dr. Thomas Goppel die Festrede hielt.

Zehn Mitarbeiter, davon sechs Berater, betreuen von der Nürnberger Altstadt aus die Kunden in Franken und der Oberpfalz. Gesucht werden angesichts der geplanten Expansion weitere hoch qualifizierte Berater, mittelfristig soll das Team in Nürnberg auf etwa 15 Personen wachsen. Angeboten wird in Nürnberg das komplette Spektrum des „Private Banking“, also die unabhängige und auf die Unternehmerfamilien zugeschnittene Vermögensberatung. Nach Aussage von Ulrich Lingenthal, Mitglied der Geschäftsbereichsleitung Private Banking, werden grundsätzlich nur Kunden mit einem Anlagenvolumen ab einer Mio. Euro betreut. Es gehe nicht nur um die Mehrung des Vermögens, sondern um alle Bankdienstleistungen, die ein vermögender Kunde entweder als Privatperson oder im Zuge seiner unternehmerischen Aktivitäten benötigt. Die Privatbank deckt deshalb vielfältige Aspekte wie Wertpapiergeschäfte, Unternehmensnachfolge, Familienstiftungen, Übernahme anderer Unternehmen, Exportfinanzierung, Börsengänge usw. ab. Die zehn Niederlassungen konzentrieren sich auf das Private Banking, während vom Frankfurter Stammsitz aus die Unternehmensfinanzierung (Bereich Corporate Finance) sowie weitere Finanzdienstleistungen abgewickelt werden.

Die Bank sieht sich bundesweit auf Wachstumskurs: Mit 1 900 Mitarbeitern und einem Anlagevolumen von 16 Mrd. Euro gehöre man zu den größten Privatbanken in Familienbesitz. Allein im Geschäftsjahr 2006 erhöhte sich das Anlagevolumen um eine Mrd. Euro, für dieses Jahr rechnet Graf von Zech mit einem erneut hohen Zufluss. In der Vermögensverwaltung trügen u.a. zahlreiche Spitzenplätze in Vergleichsstudien zum Renommee bei.

1970 war die BHF-Bank aus der Fusion der Frankfurter Bank (gegründet 1854; vornehmlich als überregionale Handelsbank aktiv) und der Berliner Handels-Gesellschaft (gegründet 1856 und mit starker Orientierung am Industriegeschäft) hervorgegangen. Seit 2005 gehört die Privatbank zu 100 Prozent zum Bankhaus Sal. Oppenheim und wird weiter als unabhängiges Bankhaus geführt.

Autor: 
bec.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2007, Seite 58

 
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