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Unternehmer als Förderer und Mäzene

Die Universität Erlangen-Nürnberg errichtet mit Unterstützung eines Stifterkonsortiums aus vier Versicherungen einen Lehrstuhl für Versicherungsmarketing. Die Nürnberger Versicherungsgruppe, die KarstadtQuelle Versicherungen, die uniVersa-Versicherungen und die Huk-Coburg fördern den Lehrstuhl zunächst für fünf Jahre mit insgesamt einer Mio. Euro. Mit dem Stiftungslehrstuhl, der in seiner Ausrichtung deutschlandweit ein Novum ist, kann die Universität sich verstärkt dem Thema Finanzdienstleistungen und deren Vertrieb widmen. Dies geschieht in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswissenschaft der Universität. Der neue Lehrstuhl ist auch Gegenstand der 2006 geschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Universität und Freistaat. Das Stifterkonsortium unterstützt die personelle und sachliche Ausstattung, während Professur und Mitarbeiterstellen aus dem bayerischen Innovationsfonds stammen. Angesiedelt wird der Lehrstuhl an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) in Nürnberg (www.uni-erlangen.de).

Die Commerzbank Nürnberg finanziert die Stelle eines wissenschaftlichen Assistenten für den Bereich „Rating und Mittelstandsorientierung“ an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Der wissenschaftliche Mitarbeiter nimmt in diesem Herbst seine Arbeit am Lehrstuhl von Prof. Dr. Josef K. Fischer auf und wird sich unter anderem für den Aufbau eines Weiterbildungs-Masterstudienganges „Rating, Restrukturierung und Finanzierung im Mittelstand“ engagieren (www.commerzbank.com, www.fh-nuernberg.de).

Die Tucher Bräu hat 5 000 Euro an die Stadt Fürth gespendet. Der Erlös kam durch Tombola-Losverkäufe auf dem Brauereifest im Juni zusammen. Geschäftsführer Fred Höfler überreichte den Betrag an Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung für soziale Zwecke (www.fuerth.de, www.tucher.de).

Die Nürnberger Beratungsgruppe oprandi & partner beteiligte sich an der diesjährigen Mountainbike-Veranstaltung „Jeantex Bike Transalp“, um eine Spende für die Stiftung Childaid Network einzufahren. Das Fahrrad-Team aus Vorstand Thomas Fischer und Peter Stoll bewältigte zusammen 600 Kilometer und fast 20 000 Höhenmeter vom bayerischen Mittenwald bis Riva del Garda. Für jeden Höhenmeter spendete oprandi 30 Cent. So kamen 6 000 Euro zusammen, die an ein Straßenkinderprojekt in Indien gehen (www.childaid.net, www.oprandi.de).

Das Nürnberger Unternehmen ProTec24 hat sich maßgeblich an der Finanzierung und Umgestaltung der Außenanlagen des Jugenddorfes der Rummelsberger Kinder- und Jugendhilfe beteiligt. Jugendliche, ProTec24-Mitarbeiter, Mitarbeiter verschiedener Werkstätten der Rummelsberger sowie Erzieher packten gemeinsam an, um das Jugenddorf zu gestalten. Dieses soll den Teenagern aus schwierigen sozialen Verhältnissen eine Heimat geben (www.protec24.de).

27 000 Euro spendet die wbg 2000 Stiftung, Nürnberg, an neun Projekte in Nürnberg, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren. Das Geld wird von den Organisationen u.a. für Spielgeräte, Jugendräume, Renovierungen und Vereinsarbeit verwendet (www.wbg.nuernberg.de).

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 09|2007, Seite 69

 
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