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Logex System

Kooperation in der Entsorgung

Der Konzentration innerhalb der Abfallbranche etwas entgegensetzen – mit diesem Ziel haben 1993 sieben bayerische Entsorgungsunternehmen die Logex System GmbH & Co. KG gegründet. 15 Jahre später gehören zu der Kooperation fast 50 Gesellschafter mit über 120 Standorten in Süddeutschland.

Darunter sind auch vier Firmen aus Mittelfranken: Die Edelhäuser Wertstoffe GmbH in Rothenburg/Tauber ist in den Bereichen Entsorgung und Recycling tätig. Auf denselben Geschäftsfeldern aktiv ist die Otto Höglmeier Entsorgungs-GmbH mit Sitz in Ellingen. Zum Leistungsspektrum der in Lauf ansässigen Georg Merkel GmbH gehören Städtereinigung und Recycling. Als Dienstleister für Transport und Entsorgung gehört zudem die Josef & Franz Pfahler GmbH & Co. KG in Dinkelsbühl zu dem Verbund.

Logex zählt nach eigenen Angaben zu den größten Mittelstandskooperationen in Deutschland. Ihre Gesellschafter beschäftigen mehr als 5 000 Mitarbeiter und setzen über 600 Mio. Euro pro Jahr um. Durch Kooperation können die Gesellschafter-Unternehmen dem wachsenden Kostendruck durch die Nutzung von Skaleneffekten begegnen. Dank ihres Netzwerks sei Logex in der Lage, als mittelständische Alternative zu den Konzernen eine breite Palette von Spezialdienstleistungen in einheitlicher Qualität anzubieten. Die Kooperation ist in drei Segmenten aktiv: Entsorgungsprojekte, individuelle Systemlösungen für Großkunden sowie Handel mit Abfällen, Wertstoffen und Rohstoffen. Als überregional tätiger Rohstoffhändler ist Logex zudem in Stoffstrommanagement und Papierhandel tätig. In der Logex Systemzentrale in Ingolstadt sind über 50 Mitarbeiter beschäftigt.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 09|2008, Seite 61

 
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