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Sontowski & Partner

Bisher 1,7 Mrd. Euro investiert

25 Jahren nach ihrer Gründung durch Klaus-Jürgen Sontowski präsentiert sich Sontowski & Partner aus Erlangen als breit aufgestellte Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft. Seit Bestehen wurden Wohn-, Gewerbe- und Seniorenimmobilien sowie Fonds im Gesamtvolumen von 1,7 Mrd. Euro realisiert.

Fast seit dem Start, nämlich seit 1987, sitzt der Fürther Dr. Karsten Medla als Partner mit im Boot. In den letzten Jahren wurde mit Beteiligungen die gute Stellung am Markt gefestigt, beispielsweise mit einer Beteiligung von 17 Prozent an der Deutschen Immobilien Chancen Gruppe (DIC), die mit 3,8 Mrd. Euro in deutsche Bürohäuser investiert ist und bei der Sontowski stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist. Doch auch die in Handelsimmobilien involvierte German Retail Reit (GRR) und die zusammen mit der Erlanger Mauss KG gegründeten HBP Hausbaupartner sowie BayernStift bzw. BayernCare (Seniorenwohnungen und Pflegeheime) arbeiten mit Kapital aus dem Hause Sontowski & Partner. Der heute 52-jährige Firmengründer will bis er 60 ist, "jede strategisch definierbare Sparte eigenständig führbar machen". Dr. Matthias Hubert (34), seit Februar 2009 dritter Geschäftsführer, wird diese Zukunft begleiten.

Die kontinuierliche Entwicklung verdeutlicht das frühzeitige Erkennen von Veränderungen auf dem Bauträger-Markt. 1989, also seit der Wende, wurde die Errichtung von schlüsselfertigen Nahversorgungszentren, Lebensmittel- und Fachmärkten sowie Geschäftshäusern vornehmlich in den neuen Bundesländern, mit der Eröffnung 1992 einer Niederlassung in Dresden, zu einem Schwerpunkt. An über 200 Standorten in Bayern, Sachsen und Thüringen wurden Gewerbebauten für 800 Mio. Euro akquiriert, projektiert und realisiert. Ein aktuelles Objekt ist das Bürogebäude "Atrium" in Erlangen-Tennenlohe, wo mit 14,3 Mio. Euro Investitionsvolumen über 6 900 Quadratmeter Nutzfläche entstehen.

Mit der Initiierung des "ServiceWohnen für Senioren" 1993 wurde ein weiteres wichtiges Kapitel aufgeschlagen. Drei Jahre später folgte dafür eine gemeinsame Gesellschaft mit der Bayerischen Landesbank und der Mauss KG (BayernCare) und 2001 die Gründung der auf die Betreibung von Pflegeheimen spezialisierten "BayernStift GmbH". Seit 1995 entstanden 29 Seniorenwohnanlagen und 740 Wohnungen mit einem Volumen von 275 Mio. Euro.

Der dritte Pfeiler des mit 50 Mitarbeitern vornehmlich in der Metropolregion Nürnberg agierenden Unternehmens sind Wohnimmobilien. 611 Häuser und 1 900 Wohnungen wurden seit der Unternehmensgründung an weit über drei Dutzend Standorten mit einem Gesamtvolumen von 467 Mio. Euro in die Höhe gezogen, über 200 Wohnungen für 40 Mio. Euro saniert. Ein aktuelles Beispiel: In den kommenden Monaten schließt Sontowski zusammen mit der Siemens-Wohnungsgesellschaft eine der letzten, 17 300 Quadratmeter großen Lücken an der Marie-Curie-Straße im Erlanger Röthelheimpark.

Die Sparkassen und ihre Versicherungen sind für Sontowski wichtige Partner – gerade auch bei der Auflegung von Fonds. So wurden sieben Regiofonds mit einem Volumen von 85 Mio. Euro, vier Vorsorgefonds (30 Mio. Euro) und zwei Solarfonds (24 Mio. Euro) eingerichtet. Selbst in den USA ist das Unternehmen mit drei Fonds engagiert.

Mehrheitsgesellschafter Klaus-Jürgen Sontowski, Mitglied des IHK-Gremiums Erlangen und des Universitätsbundes der Friedrich-Alexander-Universität, und sein Partner Karsten Medla sind im gesellschaftlichen Leben Erlangens fest verankert. Sie unterstützen als Sponsoren Sport, Kultur und Soziales: u.a. den Handballclub Erlangen, den Fußball-Bayernligisten FSV Bruck, den Tennisclub Rot-Weiß, die Kultur- und die Bürgerstiftung in Erlangen und den Basketball-Bundesligisten Brose Baskets in Bamberg. Gemeinsam mit der Sparkasse wurde die Sanierung des Stutterheimschen Palais mit einer Initiativspende von jeweils 250 000 Euro unterstützt. Auf ein öffentliches Fest anlässlich des Jubiläums verzichtet das Unternehmen und stellt stattdessen 25 000 Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.

Autor: 
ug.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 06|2009, Seite 55

 
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