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Alpha Exec

Neue Maschine am Flughafen Nürnberg

Die Alpha Exec Flugbetriebs GmbH organisiert Geschäfts- und Ambulanzflüge mit eigenen Maschinen. Das Unternehmen mit Stammsitz in Schwabach und mit Flugstützpunkt am Flughafen Nürnberg hat in diesem Jahr eine neue Maschine angeschafft. Damit kam eine zweite Maschine zur Beechcraft King Air B200 hinzu, die bislang schon am Flughafen stationiert war. Spezialisiert ist Alpha Exec auf Geschäfts-, Privat- und VIP-Reisen sowie auf Ambulanzflüge und den Transport von kleinen eiligen Frachtgütern. Angeflogen werden Ziele in ganz Europa. Dem Kauf der Maschine waren umfangreiche Vorarbeiten und Genehmigungsverfahren vorausgegangen: Die Dokumentation (u.a. Flugbetriebshandbuch, technisches Handbuch mit Instandhaltungsprogamm) musste aufwändig erweitert werden, die Piloten absolvierten ein Training in den USA und die Betriebsprüfer des Luftfahrt-Bundesamtes nahmen ein Audit bei Alpha Exec vor. Nachdem alle Tests bestanden waren, wurde die Betriebsgenehmigung für den Premier 1a erteilt – der nach Firmenangaben schnellste Jet mit der größten Kabine in seiner Klasse. Die überdurchschnittlich große Kabine biete Platz für bis zu sechs Passagiere.

Nach Aussage von Geschäftsführer Marcus Kaiser entscheiden sich immer mehr Geschäftsleute, Führungskräfte und auch Privatpersonen dafür, ein privates Geschäftsflugzeug zu chartern. Der Kunde bestimmt Reiseziel und Reisezeit, woraufhin Alpha Exec einen individuellen Flugplan erstellt. Der Start ist schon wenige Stunden nach der Buchung möglich, das Flugunternehmen sorgt auch für das Catering an Bord. Insbesondere Geschäftsreisende schätzen es, dass sie mehrere Termine an einem Tag absolvieren können und dass sie viele Orte erreichen können, die sich abseits großer Flughäfen befinden und deshalb von Linienmaschinen nicht angeflogen werden. Mit den kleinen Jets lassen sich dagegen ca. 2 500 Flugplätze in Europa erreichen.

Seit 2006 führt Alpha Exec, für die in Nürnberg und Schwabach insgesamt elf Mitarbeiter tätig sind, auch Krankentransporte u.a. für den ADAC auf der King Air B200 durch. Dafür wird die Bestuhlung ausgebaut und die Kabine innerhalb von drei Stunden in eine fliegende Krankenstation umgerüstet. Im Ambulanzbetrieb sind zusätzlich zur Crew jeweils ein Arzt und ein Intensivsanitäter zur Betreuung des Patienten an Bord. Nach einer Umrüstung der Maschinen in diesem Jahr können nun zwei Patienten gleichzeitig transportiert werden.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 11|2009, Seite 68

 
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