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Eolotec

Gut im Wind

Die Nürnberger Eolotec GmbH, die vor über einem Jahr von den beiden Wälzlagerspezialisten Mathias Pick und Wolfgang Losert gegründet wurde, ist ein Beratungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien. Die Mitarbeiter sind allesamt Ingenieure und Techniker mit Erfahrungen in den Bereichen Windenergie und Wälzlagertechnik.

Bei Windrädern kommt es auf kleinste Details an: Welches Lagerkonzept passt in welcher Bauform in welche Anlage? Welche Technik ist bei welcher Windklasse für den Kunden am effektivsten? Wie sorgt man dafür, dass die fertige Turbine möglichst kosteneffizient, verlässlich und langlebig ihren Dienst verrichtet.

„Unser Hauptanliegen besteht darin, unsere Kunden umfassend und unabhängig zu beraten und das bestmögliche Gesamtkonzept für den jeweiligen Antriebsstrang anzubieten“, erklärt Pick. Man wolle für den jeweiligen Kunden die besten Komponenten für den entsprechenden Einsatzort kombinieren, wobei man den Schwerpunkt auf Anlagen im Leistungsspektrum zwischen 1,5 bis zehn Megawatt lege, so Losert.

Mit ihrem Geschäftskonzept ist Eolotec eigenen Angaben zufolge bislang einzigartig am Markt. Zu den Kompetenzen gehören die analytische Berechnung und Auslegung der jeweiligen Systemlösung, eine ausführliche Berechnung mit finiten Elementen sowie eine Berechnung der Materialermüdung mit eigens dafür entwickelten Programmen. Besonders Augenmerk legt Eolotec auf die Organisation einer qualifizierten Lieferantenkette, sodass das entwickelte Produkt auch kosteneffektiv produziert werden kann. Dabei greift Eolotec auf ein Netzwerk von Unternehmen zurück, die bereits eine lange Erfahrung in der Windenergie haben.

Außerdem sind die Nürnberger mit einem eigenen Produkt am Markt vertreten: Die Hauptlagereinheit MBU (Main Bearing Unit) ist eine einbaufertige, eingestellte, befettete und gedichtete Systembaugruppe, die praktisch in allen Windkraftanlagen der Multi-Megawattklassen verbaut werden kann. Sie zeichne sich nicht nur durch ein besonders kompaktes Design auf Grund geringerer Lagerdurchmesser aus, sondern auch durch die geschickte Kombination der Materialien, die zu einem deutlichen Kostenvorteil führe.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 04|2013, Seite 77

 
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