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EU-Umwelt-Audit

"Emas" in Mittelfranken

Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen, können das „Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung“ (Eco-Management and Audit Scheme „Emas“) nutzen, das im Jahr 1993 von den Europäischen Gemeinschaften entwickelt wurde.

Die aktuelle Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 1221/2009. Alle Unternehmen, die „Emas“ gemäß der Verordnung anwenden, werden in einem Register geführt, das bei den IHKs und den Handwerkskammern angesiedelt ist. Im „Emas“-Register führt die IHK Nürnberg für Mittelfranken aktuell 33 Organisationen mit 80 Standorten (Stand Juni 2013). Die Liste dieser Unternehmen, die im Umweltschutz vorbildlich agieren, kann unter www.emas-register.de eingesehen werden.

Eine Hilfestellung für Unternehmen, die an der Ein- oder Fortführung von „Emas“ interessiert sind, bietet der Leitfaden „Emas – Das Umweltmanagementsystem der EU in der Praxis“, der vor Kurzem vom Bayerischen Umweltministerium sowie vom Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und vom Bayerischen Handwerkstag herausgegeben wurde. Darin sind die wichtigsten Elemente und Schritte beschrieben, die eine Organisation unternehmen muss, wenn sie an „Emas“ teilnehmen will.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 07|2013, Seite 31

 
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