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Förderprogramm

Energieberatung für den Mittelstand

Seit fünf Jahren ist die IHK Nürnberg für Mittelfranken Regionalpartner der KfW Bankengruppe für das Programm „Energieberatung Mittelstand“. Die Bundesministerien für Umwelt und Wirtschaft fördern damit im Zuge der „Initiative Energieeffizienz im Mittelstand“ Beratungsleistungen in kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Betriebe können für eine Initialberatung Zuschüsse von bis zu 80 Prozent beantragen. Dabei wird der gesamte Betrieb in Augenschein genommen, um Potenziale für die Energieeffizienz zu ermitteln. In der anschließenden Detailberatung, die mit Zuschüssen in Höhe von 60 Prozent gefördert wird, können dann einzelne Maßnahmen genauer betrachtet werden.

Seit der Einführung des Programms haben die Mitarbeiter des IHK-Geschäftsbereichs Innovation|Umwelt 234 Anträge für Initialberatungen und 71 Anträge für Detailberatungen bearbeitet. Etwa 20 Prozent der Betriebe nehmen zunächst die Erstberatung in Anspruch und schließen dann eine Detailberatung an. Wenn wesentliche Energieverbraucher im Unternehmen bereits bekannt sind, besteht die Möglichkeit, gleich mit der Detailberatung einsteigen.

„Energieberatung Mittelstand“ ist eines der wenigen Förderprogramme im Bereich Energieeffizienz, bei dem nicht zurückzuzahlende Zuschüsse gewährt werden. „Das Programm wird in Mittelfranken gut angenommen“, so Andreas Horneber, der es bei der IHK koordiniert. Das liege u.a. an den steigenden Energiekosten und an der vergleichsweise unbürokratischen Handhabung des Förderprogrammes.

Anträge können mit geringem Aufwand elektronisch generiert werden. Die Zusage durch die KfW erfolgt in der Regel innerhalb weniger Werktage, nachdem der unterschriebene Antrag beim Regionalpartner eingereicht wurde. Auch auf die Zuschüsse nach der Beratung muss der Unternehmer meist nicht lange warten. Sind alle Abrechnungsunterlagen in Ordnung, liegen die Bearbeitungszeiten der KfW bei ca. drei Wochen.

Anträge für die „Energieberatung Mittelstand“ können noch bis 31. Dezember 2014 über die Online-Antragsplattform der KfW (www.kfw.de/antragsplattform) gestellt werden.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 07|2013, Seite 43

 
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