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"Haus der Wirtschaft"

Investition für die Zukunft

Die IHK-Vollversammlung hat grünes Licht gegeben: Um die Förderung der Wirtschaft und den Service für die Mitgliedsunternehmen auch in den nächsten Jahrzehnten mit hoher Qualität leisten zu können, wird der Gebäudekomplex am Hauptmarkt bis zum Jahr 2017 generalsaniert. „Das Großprojekt ist notwendig, um die Zukunftsfähigkeit des Hauses und den traditionsreichen Standort am Hauptmarkt langfristig zu erhalten“, so IHK-Präsident Dirk von Vopelius.

In den vergangenen drei Jahren wurden verschiedene Szenarien geprüft. Der Entschluss fiel zugunsten der Variante Teilabriss und Teilneubau. Grundlage ist der Entwurf, mit dem das Berliner Architekturbüro Behles & Jochimsen im vergangenen Jahr den Architektenwettbewerb gewonnen hatte. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2014 vorgesehen. Unter dem Leitgedanken Modernität, Offenheit und Verantwortung soll das neue „Haus der Wirtschaft“ entstehen, das mehr Raum für Kundengespräche und Veranstaltungen bietet und durch eine bessere Energieeffizienz kostengünstiger betrieben werden kann. Aufgrund des historischen Umfelds und denkmalgeschützter Substanz werden die Gebäudeteile sensibel rückgebaut. Der anschließende Teilneubau wird sich äußerlich in das umliegende Ensemble mit Rathaus und Sebalduskirche einfügen. Für die Dauer der Sanierungsarbeiten ziehen die IHK-Geschäftsbereiche in das Loftwerk in der Ulmenstraße im Nürnberger Süden.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf insgesamt 39,4 Mio. Euro. Darin enthalten sind 27,5 Mio. Euro für Gesamtbaukosten, auf die ein Aufschlag von 20 Prozent (5,5 Mio. Euro) aufgerechnet wird, um Unwägbarkeiten wie Inflation etc. abzufedern. Für Projektkosten wie Umzug und Miete sind 6,4 Mio. Euro kalkuliert.

Die vier Gebäudeteile sind in verschiedenen Bauabschnitten in den 50er-Jahren entstanden, zwei davon stehen unter Denkmalschutz. Trotz umfangreicher Erhaltungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren würden Investitionen in Millionenhöhe für Arbeiten am Dach, an der Heizung, an Einrichtungen der Informations- und Kommunikationstechnik sowie für die energetische Sanierung und die Barrierefreiheit anstehen.

Das Haupthaus der IHK Nürnberg für Mittelfranken ist die erste Adresse für Wirtschaftsfragen in der Region Nürnberg. Seit 1560 ist der Standort der Sitz der Selbstorganisation der Nürnberger Kaufleute.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 11|2013, Seite 23

 
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