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Paari Waagen- und Anlagenbau

Gewichtiges Geschäftsmodell

Paari © Paari

Schwergewicht: Ein Laster auf einer Paari-Straßenfahrzeugwaage.

Wie viel wiegt ein Laster, der bis oben hin mit Kies beladen ist? Eine Frage, die schwer zu beantworten wäre, gäbe es dafür nicht spezielle Wiegesysteme wie die der thüringischen Firma Paari Waagen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG.

Seit etwa einem Jahr ist sie auch mit einem Standort in Nürnberg vertreten, der von Niederlassungsleiter Karl Treu geführt wird. Die Unternehmensgruppe ermöglicht mit ihrer Technik, Warenmengen mit hohem Gewicht zu wiegen. Das kann das Getreide im Agrarhandel, die Holzlieferung aus dem Forstbetrieb, der Schrottcontainer der Recyclingfirma oder der Stahlträger aus dem Gusswerk sein. Mit den Waagesystemen von Paari lässt sich das Gewicht der Ladung von Lkws, Containern und sogar Zugwaggons ermitteln. Die beladenen Fahrzeuge fahren dafür z. B. auf eine Bodenplatte, über die dann das Gewicht bestimmt werden kann.

Das Unternehmen beschränkt sich aber nicht auf den Wiegeprozess, sondern bietet darüber hinaus auch Software für die Werkslogistik. Mit dieser kann beispielweise ein Produktionsbetrieb seine Zeitfenster für die Lkws der Zulieferer festlegen, die Zugangskontrolle für die Fahrzeuge auf das Betriebsgelände steuern sowie den Ein- und Ausgang von Waren erfassen, indem diese automatisch gewogen werden. So sind die Betriebsressourcen gleichmäßiger ausgelastet, Belastungsspitzen werden vermieden und die Warte- und Durchlaufzeiten verringert. Solche automatisierten Prozesse sind vor allem bei einer sogenannten Just-in-time-Produktion wichtig, bei der die Materialien direkt in die Verarbeitung gehen, um Kosten für die Lagerhaltung zu sparen.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 11|2018, Seite 86

 
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