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BNI Nürnberg

Geschäftskontakte beim Frühstück

BNI Nürnberg © BNI: TOM-SCHRADE

Koordinieren das BNI-Netzwerk in der Region Nürnberg: Christiane Zahn, Catharina Zahn und Armin Rupp.

In angenehmer Atmosphäre regelmäßig mit anderen Unternehmern frühstücken und dabei Geschäftskontakte knüpfen: Dieses Konzept des Netzwerkens hat der amerikanische Unternehmensberater Dr. Ivan Misner Mitte der 1980er Jahre entwickelt.

Daraus ist das Netzwerk „Business Network International“ (BNI) entstanden, das nach dem Franchise-Prinzip organisiert und in vielen Ländern präsent ist. In der Region Nürnberg gibt es zehn solcher Kreise („BNI-Chapter“), denen insgesamt rund 250 Unternehmer angehören und die so klangvolle Namen tragen wie „Henlein“, „Dürer“ oder „Eppelein“. Koordiniert werden die Chapter der BNI-Region „Metropolregion Nürnberg“ von Catharina Zahn, Christiane Zahn und Armin Rupp, die die Geschäfte der BNI 42 GmbH mit Sitz in Eckental führen. Je vier Kreise treffen sich in Nürnberg und Fürth, jeweils einer in Neumarkt i.d. Opf. und in Nördlingen; weitere Chapter sind im Aufbau.

Die Ziele der regionalen Treffen sind eindeutig definiert: neue Kunden gewinnen und zusätzliche Umsätze generieren. Damit dies auch funktioniert, folgen die Veranstaltungen klaren und immer gleichen Regeln: Im Gegensatz zu anderen Unternehmernetzwerken nehmen die lokalen BNI-Chapter nur ein Mitglied pro Branche auf, sodass jeder Teilnehmer eine Alleinstellung genießt und Konkurrenz innerhalb der Gruppe ausgeschlossen ist.

Die Frühstücke finden wöchentlich in einer angenehmen Atmosphäre in gehobenen Restaurants oder Hotels statt und dauern maximal 90 Minuten. Dabei folgen sie einer festen Tagesordnung, die den Mitgliedern die Möglichkeit bietet, sowohl das eigene Unternehmen vorzustellen als auch mehr über die Angebote der anderen Mitglieder zu erfahren. Diese Form des Empfehlungsmarketings hat nach Angaben von BNI eine Reihe von Vorteilen: Sie schaffe Vertrauen zwischen den Teilnehmern, sodass verlässliche Geschäftskontakte möglich würden. Nicht zuletzt trage der stetige Austausch dazu bei, dass die Teilnehmer Anstöße zur Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells bekommen. Außerdem biete das BNI-Netzwerk den Teilnehmern Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung in Bereichen wie Netzwerken, Sprechen vor Publikum und Betriebsführung. Nach Worten von Catharina Zahn will BNI vor allem auch Start-ups und junge Selbstständige durch den Know-how-Austausch fördern: „Man muss als Jungunternehmer ja nicht jeden Fehler selbst machen.“

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 06|2019, Seite 65

 
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