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Autobahn A6

Ausbau duldet keinen Aufschub

Autobahn_Baustelle © photo_Pawel/GettyImages.de

Mit einem Schreiben an die Bundes- und Landtagsabgeordneten der Region haben sich die fünf westmittelfränkischen IHK-Gremien (IHKG) für einen schnelleren sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A6 stark gemacht.

Die IHKGs monieren darin insbesondere den schleppenden Fortgang der Planungen zwischen Schwabach-West und dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim. Dieser Abschnitt müsse dringend in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden, denn der derzeitige Ausbaustand werde der Bedeutung der stark belasteten und unfallträchtigen Traversale Nürnberg – Heilbronn nicht gerecht. Auf bayerischer Seite seien lediglich 14 Prozent der Strecke sechsstreifig ausgebaut und nur sieben weitere Prozent im Bau.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verweist in seinem Antwortschreiben auf die Fortschritte des sechsstreifigen Ausbaus der A6 zwischen Nürnberg und Schwabach. Vorrangig geplant werde derzeit der Abschnitt zwischen der Landesgrenze mit Baden-Württemberg und dem Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim, um direkt an den sechsstreifigen Ausbau in Baden-Württemberg anschließen zu können. Das Mittelstück zwischen dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim und Schwabach-West sei immerhin in den „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft, sodass die Autobahndirektion Nordbayern die Projektplanungen bis zur Baureife voranbringen kann. Diese Möglichkeit nutze die Behörde auch konsequent, sodass nun für diesen Abschnitt Zug um Zug die Vorentwürfe erstellt und die Planfeststellungsverfahren angegangen würden.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 07|2019, Seite 41

 
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