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Kriminalität

Betrüger geben sich als Chef aus

Bayerische Unternehmen werden nach Angaben der Kriminalpolizei verstärkt Ziel von sogenannten Fake-President-Attacken (auch CEO-Fraud genannt).

Die Vorgehensweise: Kriminelle wenden sich telefonisch oder per E-Mail an die Finanzbuchhaltung und geben sich als Vorstandsvorsitzende (CEO), Geschäftsführer oder Inhaber der jeweiligen Firma aus. Sie teilen mit, dass sie eine streng geheime Transaktion durchführen müssten und dafür eine sechs- oder siebenstellige Überweisung an ein angegebenes Konto getätigt werden müsse. Zahlreiche Unternehmen sind schon auf diese Masche hereingefallen, weil die Betrüger raffiniert vorgehen und sich vorher eingehend über die Verantwortlichkeiten im Unternehmen informieren. Die Polizei ruft die Unternehmen deshalb dazu auf, klare Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen im Finanzbereich festzulegen und ungewöhnliche Zahlungsanweisungen genau zu prüfen.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10|2019, Seite 13

 
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