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Umweltmanagement

25 Jahre "Emas" in Mittelfranken

Gruppe Zusammenarbeit © FatCamera/GettyImages.de

Seit 25 Jahren können Unternehmen ein Umweltmanagement-System gemäß dem "Eco-Management and Audit Scheme" ("Emas") in ihren Betrieben einrichten.

Unternehmen, die ihre Umweltleistung nachhaltig verbessern wollen und "Emas" gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 anwenden, werden in einem Register geführt, das von den IHKs und den Handwerkskammern geführt wird (www.emas-register.de). Die IHK Nürnberg führt das Emas-Register für Unternehmen aus Mittel- und Oberfranken. Dort sind 188 Standorte von 49 Unternehmen und Institutionen registriert. In Deutschland haben aktuell insgesamt 1 108 Organisationen ein solches Umweltmanagement für 2 200 Standorte eingeführt.

Folgende Unternehmen aus Mittelfranken sind schon seit der Anfangszeit registriert: CCL Design Stuttgart AG (Werk Schwaig), Schaeffler Technologies AG & Co. KG (Herzogenaurach), SSF-Verbindungsteile GmbH (Nürnberg), Burda Druck Nürnberg GmbH & Co. KG (Nürnberg), STN-Schaumstoff-Technik-Nürnberg GmbH, Ligamed Medical Produkte GmbH (Cadolzburg), MAN Truck & Bus AG (Werk Nürnberg), Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co. KG, Maschinenfabrik Niehoff GmbH (Schwabach) und Aptiv Services Deutschland GmbH (Nürnberg).

Managementsysteme wie Emas haben auch nach 25 Jahren nicht an Bedeutung verloren, denn die Politik macht Erleichterungen im Energie- und Umweltrecht zunehmend davon abhängig (z. B. Spitzenausgleich zur Entlastung bei der Energie- und Stromsteuer, Häufigkeit von Umweltinspektionen). Besonders Unternehmen des produzierenden Gewerbes profitieren deshalb von Emas. Aber auch für alle anderen Betriebe ist Emas ein interessantes Instrument, um Energie und Materialien einzusparen und um die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen sicherzustellen.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 07|2020, Seite 44

 
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