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Aufblicken zum Ehrbaren Kaufmann

Aufblicken zum Ehrbaren Kaufmann

© IHK Nürnberg für Mittelfranken

Was macht einen rechtschaffenen Geschäftsmann aus? Diese Frage beantwortet ein modernes Wandbild im neuen Bürowirtschaftlichen Zentrum der Nürnberger Berufsschule 14.

Die Auszubildenden in den Büroberufen lernen auch in der Pause nicht aus: Im Neubau, der auf dem ehemaligen Parkplatz des Berufsbildungszentrums (BBZ) an der Wieselerstraße 3 entstanden ist, wurde dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns ein eigenes Wandbild gewidmet. Auf Anregung des Architekten beteiligte sich ein Team aus Schülern und Lehrern an der Gestaltung der Aufschrift. Sie nutzten dazu die Broschüre „Der Ehrbare Kaufmann“, die die IHK Nürnberg für Mittelfranken anlässlich ihres 450-jährigen Jubiläums im Jahr 2010 herausgegeben hat.

„Im neuen Kompetenzzentrum für Büroberufe wollten wir sowohl traditionelle als auch moderne Grundwerte der kaufmännischen Profession für alle Schülerinnen und Schüler und auch für die Lehrkräfte sichtbar machen“, erklärte Schulleiterin Ulrike Horneber anlässlich der offiziellen Eröffnung des Neubaus. Die ersten Erfahrungen seien viel versprechend: Viele Schülerinnen und Schüler stehen vor der Aufschrift und diskutieren über die Begriffe, die auf die Betonwand aufgetragen wurden. Auch die am Neubau beteiligten Handwerksbetriebe und Ingenieurbüros erwiesen sich als ehrbare Kaufleute: Sie beteiligten sich an einer Spendensammlung, die das für den Gebäudeentwurf verantwortliche Stuttgarter Architekturbüro Michel, Wolf & Partner initiiert hatte, und mit deren Erlös die Idee realisiert werden konnte.

In der neuen Außenstelle der Beruflichen Schule Direktorat 14 wurden unter dem Namen „Bürowirtschaftliches Zentrum am BBZ“ alle Büroberufe in einem Gebäude zusammengefasst. Diese waren vorher auf drei Standorte im Nürnberger Stadtgebiet verteilt. Die Schülerinnen und Schüler werden außer in herkömmlichen Klassen- und Computerräumen auch in sogenannten Kombi-Räumen unterrichtet, in denen für jeden Schüler sowohl ein Arbeitstisch als auch ein eigener Computer zur Verfügung steht.

Zusätzlich verfügt die Schule über zwei hochwertig ausgestattete Übungsfirmen, in denen der Büroalltag simuliert wird. In den Fluren finden sich Sitzgruppen mit Internet- und Stromanschlüssen. Dort kann man auch außerhalb des Unterrichts in kleinen Lerngruppen zusammensitzen oder in angenehmer Atmosphäre entspannen. In das neue Gebäude am U-Bahnhof Schoppershof wurden 21,5 Mio. Euro investiert, der Freistaat Bayern gewährte für das Bauprojekt einen Zuschuss von 6,4 Mio. Euro.

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