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Baufortschritt

Baufortschritt

© IHK Nürnberg für Mittelfranken

 

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Thomas Hübner

Thomas Hübner

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Auf dieser Seite berichten wir fortlaufend vom Baufortschritt für das Haus der Wirtschaft.

Das Haus der Wirtschaft wurde Anfang März 2020 feierlich eröffnet. In diesem Video sehen Sie die Bauentwicklung. 

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Juli 2020: Umzug der Ritterfigur zurück an den Hauptmarkt

Nun ist auch der letzte IHK-"Mitarbeiter" zurück am Hauptmarkt: Im Juli konnte die im Jahr 1910 vom Künstler Johann Seiler in München hergestellte Bronzefigur eines Ritters wieder auf seinem Podest aufgestellt werden. Die Figur war während der Bauphase zunächst restauriert und gereinigt worden und stand danach im Besprechungs-Bereich des Interimsquartiers in der Ulmenstraße. Nun hält er wieder Wache über dem Hauptmarkt. Ein Video des anstrengenden Umzugs finden Sie hier: 

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Anfang 2020: Die IHK zieht zurück an den Hauptmarkt

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken zieht wieder zurück an ihren Stammsitz am Hauptmarkt. Bis Anfang März soll der Umzug abgeschlossen sein.

Das folgende Bild zeigt den tagesaktuellen Stand unseres neuen Gebäudes: Die Aufnahme von einer Webcam auf dem Kirchturm von St. Sebald in direkter Nachbarschaft des Gebäudes wird täglich um 10:30 Uhr aktualisiert.

 

Ende 2018: Interview mit Jürgen Schlag, Vorsitzender des Bauausschusses

Wann leuchtet das Haus der Wirtschaft wieder?

Jürgen Schlag, Vorsitzender des IHK-Bauausschusses gibt in der Dezember-Ausgabe der "WiM-Wirtschaft in Mittelfranken" ein Interview und berichtet zum aktuellen Stand der Baumaßnahme.

 

Ende 2017: Video Baufortschritt

Ende des Jahres 2017 wurden die Fenster eingebaut, Anfang 2018 wurde das Glasdach über dem Atrium geschlossen. Die Gebäudehülle war somit abgedichtet und die Installation der Haustechnik begann. Das folgende Video zeigt den Bauverlauf bis zum November 2017.

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Grafische Ausarbeitung

Grafische Darstellung des zukünftigen "Haus der Wirtschaft".

 

20. Oktober 2017: Richtfest

Am 20. Oktober 2017 wurde auf der Baustelle das Richtfest gefeiert. Rohbau und Dachtragwerk des neuen Hauses der Wirtschaft wurden weitestgehend fertiggestellt.

IHK-Präsident Dirk von Vopelius sagte: "Zu Beginn der Bauarbeiten haben wir ebenso unfreiwillig wie ausgiebig die Vergangenheit Nürnbergs erkundet. Jetzt freuen wir uns auf das gemeinsame Dach der mittelfränkischen Wirtschaft, unter dem 145 000 IHK-Mitgliedsbetriebe gut vernetzt an der Zukunft arbeiten." Weitere Informationen zur feierlichen Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung und in der Bildergalerie vom Richtfest.

 

10. Oktober 2016: Grundsteinlegung

Am 10. Oktober 2016 konnte die Grundsteinlegung für das Haus der Wirtschaft am Hauptmarkt gefeiert werden. Gemeinsam mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel legten IHK-Präsident Dirk von Vopelius, IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch, Wolf Maser, stv. Vorsitzender des IHK-Bauausschusses, und Peter Heil, Geschäftsführer des ausführenden Bauunternehmens Otto Heil GmbH & Co. KG in Eltingshausen, symbolisch den Grundstein (in unserer Bildergalerie finden Sie zahlreiche Aufnahmen der feierlichen Zeremonie).

 

 Die Wirtschaft gehört ins Zentrum.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Bei der Veranstaltung sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch, mit dem Haus der Wirtschaft wolle sich die IHK – u.a. durch Gastronomie im Erdgeschoss – stärker nach außen öffnen und öffentliche Räume für die Begegnung mit der Wirtschaft schaffen. Großer Wert werde auch auf hohe Energieeffizienz des Gebäudes gelegt.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner würdigte die Entscheidung der IHK, den Standort in der Innenstadt zu erhalten und zu modernisieren. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken sei ein wichtiger Partner der Staatsregierung, u.a. bei Themen wie berufliche Ausbildung, Integration der Flüchtlinge und Digitalisierung.

Auch Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel lobte die Entscheidung der IHK, ihren Traditionsstandort am Hauptmarkt zu behalten. Er stehe auch für das gute Miteinander von Stadt und Wirtschaft. Für die vielen Besucher Nürnbergs aus dem In- und Ausland sei das IHK-Gebäude zudem ein Zeichen für die reiche Wirtschaftsgeschichte der Stadt.

Bei der Grundsteinlegung wurde auch eine Zeitkapsel versenkt. Sie enthält u.a. die IHK-Broschüren "Der Ehrbare Kaufmann" und "Parlament der Wirtschaft", in der die Mitglieder der IHK-Vollversammlung abgebildet sind, sowie ein von den IHK-Azubis gestaltetes "Buch an die Zukunft" mit Beiträgen der IHK-Mitarbeiter und Tageszeitungen vom 10. Oktober 2016.

 

2015-2016: Archäologische Funde

Nach den Abbrucharbeiten, den Ausschreibungs- und Genehmigungsverfahren und den archäologischen Analysen sollte im Mai 2015 mit dem Bau begonnen werden. Aufgrund bedeutender archäologischer Funde im Jahr 2015 wurden die Grabungsarbeiten der Archäologen jedoch ausgeweitet.

Unter den Funden waren unter anderem eine lange Abfolge von Hausfußböden, Keramikscherben und Tierknochen, die auf die Zeit nach dem Tod Karls des Großen zurückgehen. Ein Sensationsfund waren die bisher ältesten Siedlungsspuren Nürnbergs: Zerbrochene Keramikgefäße, die ungefähr aus dem Jahr 850 stammen – 200 Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt.

Die archäologischen Funde auf der IHK-Baustelle waren auch Gegenstand eines Live-Berichts des Bayerischen Fernsehens im Rahmen der "Frankenschau" am 24. September 2015. Vor Ort standen der Moderatorin Constanze Schulze IHK-Präsident Dirk von Vopelius, Ausgrabungsleiter Dr. Jan Weinig und Stadtarchäologe John P. Zeitler Rede und Antwort. Das Video des Beitrags stand in der Mediathek des Bayerischen Rundfunk unter dem Titel "Sensationsfund in Nürnberg" zur Verfügung.

Aufgrund der Befunddichte, die weit über das von Experten angenommene Maß hinausging, verzögerte sich in der Folge der gesamt Projektterminplan. Die Grabungen dauerten schließlich bis April/Mai 2016 an.

Die reinen Baukosten erhöhten sich u.a. aufgrund von Statikproblemen und Sicherungsmaßnahmen am "Haus zum Savoyschen Kreuz" sowie erhöhter Schadstoffbelastungen in den Bestandsgebäuden um rund zehn Prozent auf 30,6 Mio. Euro. Eine Reserve über 6,6 Mio. Euro wurde zur Absicherung von weiteren Unwägbarkeiten eingerichtet. Insgesamt belaufen sich die Gesamtprojektkosten, inklusive Archäologie- und Archäologiefolgekosten (z.B. Miete Interimsquartier), damit auf 49,3 Mio. Euro.

 

2014-2015: Umzug und Baubeginn (Rückbau)

Die Generalsanierung mit Teilneubau des IHK-Gebäudes bedeutet für die nächsten Jahre eine größere Baustelle am Hauptmarkt. Die Pläne für die Baustelleneinrichtung sowie weitere Einzelheiten der Baumaßnahme wurden am 25. März 2014 Anliegern, Pressevertretern und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Umzug in unser Interimsquartier in die Nürnberger Südstadt erfolgte im April und Mai 2014. Um die Großbaustelle ohne Rangierverkehr am Hauptmarkt betreiben zu können und Rettungswege freizuhalten, mussten im Februar 2014 für die Baustelleneinrichtung mit Genehmigung der Stadt Nürnberg drei Bäume am Gebäude gefällt werden. Als verantwortungsbewusster Teil der Stadtgesellschaft wird die IHK so rasch wie möglich am selben Ort wieder große Bäume pflanzen und dabei deutlich über die Mindestanforderungen hinausgehen.

Um die zentral gelegene Baustelle am Hauptmarkt zu schützen und gleichzeitig einen Blickfang für Passanten zu bieten, wurde ein modern gestalteter, etwa 160 Meter langer Bauzaun aufgestellt. Interessierte können auf dem Bauzaun Informationen zum Projekt, Grafiken des zukünftigen Gebäudes und die Meilensteine der Geschichte der selbst organisierten Wirtschaft und der IHK Nürnberg für Mittelfranken von 1560 bis heute auf Deutsch und Englisch finden.

Im Mai 2014 wurde von der Vollversammlung beschlossen, das durch die archäologischen Arbeiten freigelegte Fundament zu nutzen, um dem Haus der Wirtschaft kostengünstig einen Keller hinzuzufügen. Dies erhöhte die Gesamtprojektkosten um 300 000 Euro.

Rückbau

Diese Zeitraffer-Aufnahmen zeigen einen Teil der Abrissarbeiten im Schnelldurchlauf.

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2012-2014: Beschlussfassung und Umsetzungsphase

Beschlussfassung der Vollversammlung

Um zu einer genauen und belastbaren Kostenaussage zu kommen, hat die Vollversammlung im Dezember 2012 beschlossen, eine detaillierte Kostenschätzung unter Einschaltung der erforderlichen Fachplaner vornehmen zu lassen. Die entsprechenden Kostenfeststellungen liefen bis in den Sommer 2013. 

In der Sitzung der Vollversammlung am 15. Oktober 2013 wurden die Ergebnisse vorgestellt. Basierend darauf gab die Vollversammlung grünes Licht für den Teilabriss und Teilneubau zur Errichtung des neuen „Haus der Wirtschaft“

Basierend auf dem damaligen Kenntnisstand beliefen sich die geschätzten Gesamtbaukosten des Projekts auf 27,5 Mio. Euro, auf die ein Sicherheitsaufschlag von 20 Prozent (5,5 Mio. Euro) aufgerechnet wurde, um Unwägbarkeiten abzufedern. Für Projektkosten wie Umzug und Miete für das Interimsquartier wurden 6,4 Mio. Euro kalkuliert. Zusammen ergaben sich Gesamtprojektkosten von 39,4 Mio. Euro.

 

2011: Architektenwettbewerb

Im November 2011 beschloss die Vollversammlung auf Vorschlag des Bauausschusses die Ausschreibung eines europaweiten Architektenwettbewerbs. Ziel war es, Vorschläge zu erhalten, wie die gesetzten Ziele baulich zu verwirklichen sind. Im Auftrag der IHK wurde der Architektenwettbewerb von Prof. Michael Stößlein, stm-Architekten Nürnberg, organisiert. Insgesamt wurden 105 000 Euro Preisgelder ausgeschrieben. Innerhalb der Bewerbungsfrist gingen 98 Bewerbungen ein, in die Endauswahl kamen 30 Teilnehmer.

Für die Beurteilung der Vorschläge wurde ein Preisgericht eingerichtet, bestehend aus sieben stimmberechtigen Preisrichtern und einer gleichen Anzahl an Stellvertretern sowie sechs Beratern bzw. Sachverständigen, darunter die Stadtheimatpflegerin der Stadt Nürnberg sowie der Verein der Altstadtfreunde Nürnberg. Den Vorsitz im Preisgericht führte Prof. Achatzi (Institut für Ökonomie und Organisation des Planens und Bauens der Fachhochschule Köln).

Preisträger des Architektenwettbewerbs

Der Gewinner des Architekturwettbewerbes Armin Behles (Architekturbüro Behles & Jochimsen, Berlin, M.) mit IHK-Präsident Dirk von Vopelius (l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch.

IHK-Präsident Dirk von Vopelius, Armin Behles vom Architekturbüro Behles & Jochimsen und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch (v.l.) bei der Präsentation eines Modells.

Nach eingehender Prüfung  über die anonymisierten Entwürfe entschied sich das Preisgericht einstimmig für den Entwurf des Berliner Architektenbüros Behles & Jochimsen. Ihnen gelang es nach Ansicht des Preisgerichts besonders überzeugend, offene Strukturen und eine transparente Gestaltung mit der charakteristischen historischen Architektonik der Nürnberger Altstadt („Laubengänge“, Hinterhöfe etc.) zu verbinden.

 

2010-2011: Planungsphase

Zu Beginn des Projektes wurden drei Standort-Szenarien erarbeitet und der Vollversammlung vorgestellt:

  • Verbleib am Standort Hauptmarkt mit einer „großen Pinselsanierung“ inkl. technisch notwendigen Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen
  • Verbleib am Standort Hauptmarkt mit einer Generalsanierung und Teilneubau
  • Standortwechsel an einen anderen innerstädtischen Standort (Realisierung eines Neubaus)

Um belastbare Aussagen treffen zu können, wurde zunächst mit Unterstützung externer Fachpartner das interne Nutzungs- und Kommunikationsverhalten der IHK ermittelt. Die Mitarbeiter wurden von Anfang in den Prozess integriert.

Die Szenarien wurden einer Bestandsanalyse, einer Nutzwertanalyse und Wirtschaftlichkeitsberechnungen unterzogen. Bei der Auswertung nach betriebswirtschaftlichen und bedarfsorientierten Gesichtspunkten wurden natürlich auch die von der Vollversammlung gesetzten Ziele berücksichtigt.

Nach sorgfältiger Auswertung, Abwägung und Diskussion entschied die Vollversammlung, die Variante „Sanierung des Bestands sowie Teilabbruch und Teilneubau“ weiter zu untersuchen und einen europaweiten Architektenwettbewerb auszuloben.

Die Entscheidung der Vollversammlung wurde ausdrücklich auch mit der starken Verbundenheit der IHK mit ihrem traditionellen Standort begründet und ist insofern als ein klares Bekenntnis zur der Geschichte der Stadt Nürnberg und der gemeinsamen Historie zu verstehen).

 
 
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