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Finanzpolitik | Basel III

 

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Ass. jur. Yvonne Stolpmann

Ass. jur. Yvonne Stolpmann

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Der Begriff Basel III bezeichnet ein Reformpaket der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Bank for International Settlements, BIS) für die bereits bestehende Bankenregulierung und Langfristfinanzierung Basel II. Diese Regelungen verwenden Regionalbanken bislang ganz überwiegend als Kreditrisiko-Standardansatz zur Unterlegung der von ihnen ausgebenen Kredite mit Eigenkapital. 

Bankkredite stellen gerade für kleine und mittlere Unternehmen häufig den einzigen Zugang zu Fremdkapital dar und sind daher von großer Bedeutung für ihre Wachstumsfinanzierung, für ihre Wettbewerbsfähigkeit und damit gesamtgesellschaftlich auch für die Schaffung von Wohlstand und Beschäftigung. Auch für Start-Ups, deren Geschäftsmodell frühzeitig hohe Investitionen etwa in die Marktdurchdringung erfordert, ist der Zugang zu Fremdkapital elementar. 

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) setzen sich daher seit Jahren für die Berücksichtigung der Belange mittelständischer Unternehmen bei der Umsetzung von Basel III in europäisches Recht ein. Bei der Umsetzung der geplanten Reformen muss darauf geachtet werden, dass keine zu hohen Eigenkapitalanforderungen an die Kreditinstitute gestellt werden. Diese könnte sonst dazu führen, dass einzelne Kreditinstitute an die Grenzen der Kreditvergabemöglichkeiten stoßen und somit Kreditlinien für Unternehmen reduzieren müssten.

 
 
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