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Finanzierung | Förderung

Elementarschäden – Hilfe und Vorsorge

Elementarschäden – Hilfe und Vorsorge

© Daniel Karmann / dpa

 

Ansprechpartner (3)

Horst Maußner

Horst Maußner

Stellv. Leiter der IHK-Geschäftsstelle Ansbach Tel: +49 981 209570 02
Dipl.-Hdl. Stefan Kastner

Dipl.-Hdl. Stefan Kastner

Leiter Geschäftsbereich Berufsbildung Tel: +49 911 1335 231
Ass. jur. Yvonne Stolpmann

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Leiterin Referat Gründung | Finanzierung | Nachfolge Tel: +49 911 1335 377

Wegen des Klimawandels müssen wir uns auf die Zunahme extremer Unwetter und Naturkatastrophen vorbereiten. Starkregen, Hochwasser, Sturm, Hagel oder intensiver Schneefall können zu großen Schäden an Gebäuden, Hausrat oder Inventar führen. Jeder kann betroffen sein. Denn gerade Starkregen kann auch fernab von Gewässern oder Hochwassergebieten Überschwemmungen verursachen.

So waren vom Hochwasser 2016 zahlreiche Unternehmen in Mittelfranken, insbesondere in der Region Westmittelfranken betroffen.

Vorausdenken – elementar versichern

Um Immobilieneigentümer für die zunehmenden Gefahren und Risiken durch Elementarschäden zu sensibilisieren, hat die Bayerische Staatsregierung mit Partnern der Wirtschaft – darunter der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) – sowie den kommunalen Spitzenverbänden kürzlich eine bayernweite Informationskampagne gestartet.

Die Bayerische Staatsregierung appelliert dabei an Privatpersonen und Unternehmen, sich umfassend gegen Schäden aus Naturgefahren abzusichern. Deshalb hat sie bereits im Jahr 2009 die Öffentlichkeitskampagne "Vorausdenken – elementar versichern" gestartet. Eigentümer, Mieter und Pächter sind gefordert, Eigenvorsorge zu betreiben – durch präventive Maßnahmen am und im Gebäude sowie ausreichenden Versicherungsschutz.

Derzeit sind laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gerade einmal 30 Prozent der privat genutzten Gebäude in Bayern gegen Elementarschäden versichert, die Quote bei gewerblich genutzten dürfte Experten zufolge noch deutlich darunter liegen. Viele Unternehmer gehen irrtümlich davon aus, dass Elementarschäden generell in der Gebäudeversicherung enthalten seien. Andere wieder empfinden eine solche Versicherung als überflüssig oder zu teuer. Eine womöglich kostspielige Fehleinschätzung.

Informieren Sie sich daher auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums über die wichtigsten Naturgefahren in Bayern und die Möglichkeiten des Versicherungsschutzes. Darüber hinaus finden Sie Tipps zu baulichen und technischen Vorsorgemaßnahmen sowie zum richtigen Verhalten vor, während und nach einem Katastrophenfall.

 

Freistaat hilft nur noch in Härtefällen

Immobilieneigentümer sollten sich künftig nicht vollumfänglich auf die Soforthilfen des Freistaats Bayern verlassen. Das Staatsministerium hat angekündigt, ab 1. Juli 2019 finanzielle Unterstützungen in Form von Soforthilfen nach Naturkatastrophen nur noch in absoluten Härtefällen zu gewähren. Es sei nicht Aufgabe des Staats, als Ersatzversicherer zu fungieren, argumentiert das Staatsministerium.

Darüber hinaus können Hilfszahlungen keine Versicherung gegen Elementarschäden ersetzen, die einen weitaus umfassenderen Schutz bietet. Ohne entsprechende Absicherung könnte ein Schadensfall ernsthafte Konsequenzen haben. Das Thema Versicherungsschutz und vorhandene Versicherungspolicen sollten daher möglichst einmal im Jahr überprüft und gegebenenfalls an die aktuellen Umstände angepasst werden.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bietet unter anderem eine Liste mit Versicherern, die derzeit einen Naturgefahrenschutz anbieten. Die Liste bezieht sich vor allem auf Privatleute, enthält aber auch Unternehmen, die einen gewerblichen Schutz anbieten:

Was tun, wenn der Schadensfall eingetreten ist?

Unternehmen, die vom Hochwasser 2016 betroffen waren, finden hier Informationen zu Soforthilfen und Förderprogrammen.

Unsere IHK-Ansprechpartner helfen gerne weiter

Was müssen Unternehmen über den Versicherungsschutz bei Elementarschäden wissen? Wie finde ich einen Sachverständigen für Hochwasserschutz? Was sagt das Arbeitsrecht, wenn Mitarbeiter den Arbeitsplatz nicht erreichen können? Wie kann die Ausbildung der Auszubildenden weiterhin sichergestellt werden? Wie finde ich einen Ausweichbetrieb?

Betroffene Unternehmen können sich gerne mit ihren Fragen an die unten aufgeführten Ansprechpartner bei uns im Haus wenden.

 
 
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Alle Ansprechpartner auf einen Blick