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Gründungszuschuss

 

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Sonja Schmidt

Sonja Schmidt

Beratung Existenzgründung, Gründungsförderung Tel: +49 911 1335 1443

Arbeitslose, die den Schritt in die Selbständigkeit planen, können auf Antrag von der Agentur für Arbeit einen Gründungszuschuss erhalten.

Die Antragstellung ist ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit möglich.

Voraussetzungen des Gründungszuschusses

  • Die Entscheidung über den Antrag auf Gründungszuschuss steht im Ermessen der zuständigen Arbeitsagentur. 
  • Existenzgründer können für sechs Monate die volle Förderung erhalten: Zuschuss in Höhe des Arbeitslosengelds (ALG I), zuzüglich einer 300-Euro-Pauschale für die Sozialversicherung. In der zweiten Förderphase kann für weitere neun Monate die 300-Euro-Pauschale für die Sozialversicherung weier gewährt werden.
  • Wenn Sie den Gründungszuschuss bantragen möchten, sollten Sie sich frühzeitig auf Ihre Existenzgründung vorbereiten. Bei Antragstellung müssen Gründer noch einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld haben, dessen Dauer bei Aufnahme der selbständigen Tätigkeit noch mindestens 150 Tage beträgt.

Was bedeutet  "Ermessensleistung"?

Ermessen bedeutet, dass die zuständige Arbeitsagentur beim Gründungszuschuss einen größeren Gestaltungsspielraum hat.

  • Gibt es eventuell ein passgenaues Angebot zur abhängigen Beschäftigung?
  • Ist der arbeitslose Antragsteller wirklich für die Selbstständigkeit geeignet?

Solche Fragen werden neben dem Votum der fachkundigen Stelle zum Geschäftskonzept in Gesprächen mit Sachbearbeitern der Arbeitsagenturen eine größere Rolle spielen. Ähnlich wie in einem Vorstellungsgespräch wird es darauf ankommen, sein Gegenüber von sich und seinen Plänen zu überzeugen.

Hinter der Ermessensentscheidung der Arbeitsagentur müssen immer sachliche Gründe stehen, welche dem Antragsteller auch mitgeteilt werden. Wird Ihr Antrag abgelehnt, können Sie bei der Agentur für Arbeit kostenlos Widerspruch einlegen.

IHK Nürnberg als fachkundige Stelle

Soweit Sie sich nicht in einem Handwerk oder auf freiberuflicher Basis selbstständig machen, kann u. a. die Industrie- und Handelskammer eine gutachterliche Stellungnahme direkt an die jeweilige Agentur für Arbeit abgeben.

Für eine Stellungnahme benötigen wir folgende Unterlagen:

  1. Formulare der Arbeitsagentur:
    • Anforderung der Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit der Existenzgründung (Bitte ausgefüllt und unterschrieben)
    • Stellungnahme der fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit der Existenzgründung
  2. Unternehmenskonzept
  3. Finanzplanungen
    • Aufstellung Ihrer privaten Lebenshaltungskosten (Einnahmen und Ausgaben)
    • Kapitalbedarfsplan
    • Finanzierungsplan
    • Umsatz- und Rentabilitätsvorschau
    • Liquiditätsplan
  4. Tabellarischer Lebenslauf
  5. Befähigungsnachweise (Aus- und Weiterbildungen, Arbeitszeugnisse usw.)
  6. Gegebenenfalls Gewerbeanmeldung
  7. E-Mail Adresse und Ansprechpartner der Arbeitsagentur zum digitalen Versand der Stellungnahme

Beachten Sie zur Erstellung Ihrer Unterlagen auch unsere Hinweise zum Businessplan.

Bitte leiten Sie uns Ihre Unterlagen ausschließlich per E-Mail im PDF-Format zu.

 
 
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