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Existenzgründung

unternehmensWert:Mensch (Personal, Frauen, Krise)

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© unternehmensWert:Mensch

 

Ansprechpartner/innen (1)

Monika Schuhmann

Monika Schuhmann

Projektleitung Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" Tel: +49 911 1335 1116

Kleine- und mittlere Unternehmen (KMU) haben heute eine besondere Herausforderung, passende Fachkräfte zu finden und diese im Unternehmen zu halten. Gutes Personal wird händeringend gesucht und Unternehmer sind manchmal ratlos, warum Fachkräfte gehen.

unternehmensWert:Mensch unterstützt KMUs dabei, diese Herausforderungen in ihrem Betrieb anzugehen und Lösungen zusammen mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitern zu finden. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken fungiert als regionale Beratungsstelle des Programms und bietet Ihnen eine kostenlose Erstberatung.

Die anschließenden Prozessberatungen finden vor Ort in den Unternehmen statt und werden von den rund 1 700 autorisierten Prozessberaterinnen und Prozessberatern durchgeführt. Dabei binden sie sowohl die Geschäftsleitung als auch die Beschäftigten in den Prozess ein. Auf diese Weise stellt das Förderprogramm sicher, dass die erarbeiteten Konzepte gemeinschaftlich getragen werden und nachhaltige Veränderungen anstoßen.

 

Wer kann sich beraten lassen und was wird gefördert?

Jedes Unternehmen, welches die nachstehenden Förderkriterien erfüllt, kann sich in einer der Erstberatungsstellen kostenlos zum Programm beraten lassen.

Folgende Förderkriterien sind zu erfüllen:

  • Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland
  • Jahresumsatz geringer als 50 Mio. € oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Mio. €
  • weniger als 250 Beschäftigte
  • mind. eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit
  • min. zweijähriges Bestehen des Unternehmens

Gefördert werden folgende Leistungen:

  • Bis zu zehn Beratertage durch eine/n für das Programm autorisierte/n Prozessberater/in in den Handlungsfeldern Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz
  • Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten erhalten 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung, Unternehmen mit zehn bis 249 Beschäftigten 50 Prozent. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst.
  • Die Beratung kann maximal zehn Tage dauern und maximal 1.000 Euro pro Beratungstag kosten.
 

Wie ist der Ablauf?

Die Förderung erfolgt in drei Schritten:

1. Schritt: Erstberatung durch die IHK Nürnberg für Mittelfranken

Im Rahmen der Erstberatung werden die formalen Voraussetzungen für die Förderung geklärt und der konkrete betriebliche Unterstützungsbedarf herausgearbeitet. Die Erstberatung mündet im Regelfall in die Ausstellung eines Beratungsschecks, der es Ihnen dann ermöglicht, Prozessberatungen in den angesprochenen Handlungsfeldern bei einem/einer für das Programm zertifizierten Prozessberater/in in Anspruch zu nehmen.

Wie Sie sich für eine Erstberatung durch die IHK Nürnberg interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Projektleiterin Monika Schuhmann auf. Die Kontaktdaten finden weiter oben auf der Seite unter "Ansprechpartner".

2. Schritt: Prozessberatung

Die Prozessberatung findet direkt im Unternehmen statt. Dabei erarbeitet der/die Prozessberater/in gemeinsam mit der Unternehmensführung ud Beschäftigten und ggf. der Mitarbeitervertretung passgenaue Lösungsstrategien.

Für die Prozessberatung stehen dem Unternehmen insgesamt bis zu maximal zehn Beratungstage (abhängig von Prozessberatungsbedarf) zur Verfügung, die in einem Zeitraum von neun Monaten genutzt werden können.

3. Schritt: Ergebnisgespräch

Drei Monate nach Abschluss der Prozessberatung erörtern die Erstberatungsstelle, die Unternehmensführung und die Mitarbeitervertretung in einem dritten Schritt des Programms gemeinsam das Erreichte.

Damit die angestoßenen Veränderungen langfristig ihre Wirkung entfalten können, werden mögliche weiterführende Unterstützungsangebote besprochen.

Aktuell: Start von zwei neuen Programmzweigen

Das Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" wurde aktuell um zwei neue Module erweitert:

  • Der Programmzweig "Gestärkt durch die Krise" soll dabei unterstützen, Mitarbeiter/innen und Unternehmer/innen zu unterstützen, die von der Krise stark betroffen sind.
  • Der Programmzweig „Women in Tech" begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten. 
 

Mehr Resilienz mit dem uWM-Programmzweig „Gestärkt durch die Krise“

Im Fokus des neuen Programmzweigs „Gestärkt durch die Krise“ steht der Aufbau und Stärkung organisationaler Resilienz. Das heißt, Unternehmen sollen darin unterstützt werden, eine widerstandsfähige und innovationsbereite Unternehmenskultur zu etablieren, um die COVID-19-Pandemie und deren Folgen gut und nachhaltig zu meistern, aber auch auf weitere Krisen besser vorbereitet zu sein. Denn die Pandemie hat gezeigt, wie Betriebe in kürzester Zeit auf tiefgreifende Veränderungen reagieren mussten, etwa auf Kontaktbeschränkungen und die Verlagerung von Arbeit ins Home-Office. Dabei wurde deutlich, dass besonders widerstands- und veränderungsfähige Unternehmen, sowie Unternehmen, die bereits vor der Krise digital gut aufgestellt waren, besser mit der neuen Situation zurechtkamen. Gleichzeitig hat die Pandemie den Strukturwandel in der Arbeitswelt massiv beschleunigt. Digitalisierung sowie zeit- und ortsflexibles Arbeiten werden über die Pandemie hinaus weiterbestehen und zunehmend zum Arbeitsalltag gehören. Mit der geförderten Beratung im Rahmen des neuen Programmzweigs werden KMU unterstützt, ihr Krisenmanagement zu verbessern und die durch die Coronapandemie ausgelösten Veränderungen der Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur zu identifizieren, mitzugestalten und zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Chancen der virtuellen Kommunikation, der Personalführung auf Distanz sowie von Home-Office-Lösungen.

Förderung

Der Programmzweig richtet sich an KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Förderung beträgt 80 Prozent. Es werden maximal fünf Beratungstage gefördert. Dafür kann der Programmzweig bis zu dreimal in Anspruch genommen werden. Ein Beratungszyklus darf nicht länger als drei Monate dauern.

Interessierte Unternehmen erhalten eine kostenlose Erstberatung (Monika Schuhmann (monika.schuhmann@nuenberg.ihk.de | 0911 1335-1116). Dort wird die grundsätzliche Förderfähigkeit geklärt und bei Bedarf ein Beratungsscheck ausgestellt. Es ist nicht möglich mehrere Programmzweige gleichzeitig zu absolvieren. Der Beraterhöchstsatz beträgt bei beiden Programmen 1.000€ netto pro Tag, wobei ein Beratungstag acht Stunden umfasst und die Aufteilung eines Beratungstages zulässig ist.

 

Chancengleichheit in der IKT-Branche mit dem uWM-Programmzweig „Women in Tech“

Der neue Programmzweig „Women in Tech“ begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten. Damit reagiert das Programm darauf, dass Frauen in einer maßgeblichen Zukunftsbranche der Digitalisierung nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und ihre Arbeitsverhältnisse weniger stabil sind. Dies hängt häufig mit arbeitskulturellen Aspekten, stereotypen Vorstellungen und damit verbundenen beruflichen Barrieren zusammen.
Genau hier setzt „Women in Tech“ an. Im Programmzweig werden KMU beraten, wie sie mehr Chancengleichheit gewährleisten und ihr Personalmanagement ganzheitlich diversitätsorientiert aufstellen können. Das beinhaltet explizit auch ein auch LSBTI*-orientiertes HR-Management (LSBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans und inter). Ziel ist die Etablierung einer diversen Unternehmenskultur – im Rahmen eines gemeinsamen Prozesses mit der Belegschaft.

Förderung

Der Programmzweig richtet sich an KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Förderung beträgt 80 Prozent. Die Beratung im Programmzweig „Women in Tech“ umfasst maximal 15 Beratungstage und kann nur einmal genutzt werden. Hierfür stehen maximal neun Monate zur Verfügung. Es können nur Beratungsleistungen gefördert werden, die dem Aufbau eines gleichstellungs- und ganzheitlich diversitätsorientierten HR-Managements und einer entsprechenden Unternehmenskultur dienen.

Interessierte Unternehmen erhalten eine kostenlose Erstberatung (Monika Schuhmann (monika.schuhmann@nuenberg.ihk.de | 0911 1335-1116). Dort wird die grundsätzliche Förderfähigkeit geklärt und bei Bedarf ein Beratungsscheck ausgestellt. Es ist nicht möglich mehrere Programmzweige gleichzeitig zu absolvieren. Der Beraterhöchstsatz beträgt bei beiden Programmen 1.000€ netto pro Tag, wobei ein Beratungstag acht Stunden umfasst und die Aufteilung eines Beratungstages zulässig ist. 

Förderung

Die Beratungsstelle der IHK Nürnberg für Mittelfranken wird im Rahmen des Programms unternehmensWert:Mensch durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)
Europäische Union
 
 
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