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IHK-Zukunftshändler 2017

IHK-Zukunftshändler 2017

© IHK Nürnberg für Mittelfranken

 

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Dr. Udo Raab

Dr. Udo Raab

Leiter Geschäftsbereich Standortpolitik und Unternehmensförderung, Grundsatzfragen Wirtschafts- und Verkehrspolitik, Handel und Dienstleistungen, Finanzwirtschaft Tel: +49 911 1335 383
Alexander Fortunato

Alexander Fortunato

Referent Kultur- und Kreativwirtschaft, Dienstleistungen, Geschäftsführer Wirtschaftsjunioren Nürnberg bei der IHK Nürnberg e.V. Tel: +49 911 1335 316

Die Digitalisierung verändert den Handel auf vielfältige Weise – durch Chancen für neue Ideen zur Erfüllung von Kundenwünschen ebenso wie durch veränderte Markt- und Kostenstrukturen. Darauf kann es keine allgemein gültigen Antworten oder gar „sichere Erfolgsrezepte“ geben. Stattdessen können gute Beispiele Anregungen für alle Phasen des Kaufprozesses geben, wie der Handel den digitalen Wandel gestalten und dem gewandelten Einkaufsverhalten der Kunden erfolgreich begegnen kann.

Im Zeitalter der Digitalisierung braucht der stationäre Handel neue Ideen: Konzepte, die Ladengeschäft und Online-Shopping auf zukunftsfähige Weise verknüpfen. Deshalb hat die IHK Nürnberg für Mittelfranken 2017 zum zweiten Mal nach 2015 die Auszeichnung als „IHK-Zukunftshändler“ ausgeschrieben. In die Auswahl gelangten alle IHK-zugehörigen Unternehmen mit Hauptsitz in Mittelfranken, zu denen bis spätestens 22. November 2016 ein Kurzprofil bei der IHK als Bewerbung oder Empfehlung eingegangen war.

Eine Jury aus Mitgliedern des IHK-Ausschusses für Handel und Dienstleistung hat aus allen Bewerbungen drei Unternehmerpersönlichkeiten als „IHK-Zukunftshändler 2017“ ausgewählt. Bewertungskriterien waren die Übertragbarkeit eines geschäftlich erfolgreichen Konzepts, dessen "Multichannel-Charakter" sowie die Kreation eines besonderen Einkaufserlebnisses (etwa durch Beratungskompetenz und persönliche Kundenorientierung, Originalität und Qualität, Service und Extraleistungen).

Die feierliche Preisverleihung mit Übergabe der Trophäen an die drei geehrten Unternehmen fand am 17. März 2017 in der IHK Akademie Mittelfranken statt.

Die IHK-Zukunftshändler 2017

Lecrio Ledermanufaktur, Roßtal
(www.lecrio.com)

Logo

Mit edlen Lederprodukten, die in traditioneller Handarbeit und fast ausschließlich auf Bestellung gefertigt werden, ist die im Jahr 2013 gegründete Lecrio Ledermanufaktur in Roßtal erfolgreich. Inhaberin Dorothea Frombach hat das Leder-Label als eine Marke der Johann Schmidt GmbH etabliert, die vor fast 40 Jahren von ihrem Großvater Johann Schmidt als Manufaktur für Lederschuhe gegründet worden war.

Bei der Vermarktung der Lecrio-Produkte setzt sie auf mehrere Säulen: das kreative Ladenkonzept „Lecrio Wohnzimmer“ in Roßtal, das einen Einkauf in entspannter Atmosphäre ermöglicht, sowie Online-Vertrieb und Social Media. Im Internet-Shop sind individuell designte Lecrio-Produkte zu finden, u. a. Taschen, Lederfliegen, Hosenträger, Accessoires und Lederschmuck. Die Jury würdigte die gelungene Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und innovativem Marketing-Konzept.

 

Die Bierothek Fürth
(www.bierothek.de)

Logo Bierothek

Die Bierothek mit Stammsitz in Bamberg setzt auf den Vertrieb über sieben Läden (darunter der Laden in Fürth) und über den Online-Shop. Das nach dem Franchise-Konzept aufgebaute Unternehmen versteht sich als Fachgeschäft, das sich nicht auf einheimische Biere konzentriert, sondern auf Craft-Biere und exotische Braustile aus aller Welt sowie auf Lebensmittel und Geschenke rund um das Thema Bier.

Nach Worten von Store Manager Vincent Bartl versteht sich die Bierothek Fürth in der Gustav-Schickedanz-Straße 8 als „hopfenaffine Feinkosttheke“ mit insgesamt 350 verschiedenen Bieren, die sowohl moderne als auch traditionelle Braukunst abdecken. Zudem werden regelmäßig Bierverkostungen und Bierseminare durch die Biersommeliers der Bierothek veranstaltet. Die Jury honorierte die Produktpalette sowie das kreative Marketing des Unternehmens, das die Kanäle Ladengeschäft und Online-Handel optimal verbinde.

 

Die Nähbar, Herzogenaurach
(www.dienaehbar.de)

Logo Die Nähbar

Die Nähbar am Kirchplatz 7 in Herzogenaurach will nach Worten von Inhaberin Heike Faber ein „etwas anderer Stoff- und Kreativladen“ sein. Er ist nicht nur ein Laden mit einer breiten Palette an Handarbeitsartikeln, sondern auch ein gemütlicher Treffpunkt und ein Ort, an dem die Kunden ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Bei Kaffee und Kuchen kann man gemeinsam handarbeiten, sich über aktuelle Trends informieren oder etwas lesen.

Heike Faber, die gelernte Damenschneiderin und Schnittdirektrice mit langjähriger Erfahrung in der Bekleidungsindustrie ist, bietet zudem regelmäßig Handarbeitskurse an und entwickelt Schnittmuster für das eigene Label „Trinchen & Klacks“ oder für andere Firmen. Zur Nähbar gehört auch ein Verkauf von Nähmaschinen und ein Reparaturservice. Die Jury prämierte neben dem Geschäftskonzept auch die gelungene Homepage und das nachhaltige Marketing über Social Media.

 
 
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