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Realsteueratlas

 

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Eva Didion

Eva Didion

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Im "Realsteueratlas 2017" der IHK Nürnberg für Mittelfranken werden die aktuellen Hebesätze für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer-B aller 210 mittelfränkischen Städte und Gemeinden sowie die Einnahmen der Kommunen durch diese Steuern in einem Jahresvergleich dargestellt. Somit wird ein Überblick und Transparenz über die kommunalen Steuern im IHK-Bezirk Mittelfranken geschaffen.

Darüber hinaus thematisiert der Realsteueratlas 2017 Besteuerungsgrundlagen, Steuermessbetrag und Gewerbesteuererklärung für Unternehmen. Durch konkrete Beispiele werden komplexe Themen wie die gewerbesteuerliche Verlustverrechnung, die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer sowie die Belastungen von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften verdeutlicht.

Finanzielle Belastungen, die durch Steuern entstehen, sind für Investoren und Unternehmer unter anderem ein entscheidender Standortfaktor. Aus wirtschafts- und finanzpolitischer Sichtweise bilden Realsteuern einen besonders wichtigen Faktor, da sie durch politisches Handeln variabel und vergleichsweise schnell veränderbar sind. Trotz steigender Steuereinnahmen, erhöhen viele Kommunen zusätzlich die Hebesätze bei den Realsteuern. „Kurzfristig kann diese Politik die kommunalen Haushalte besser aussehen lassen, auf längere Sicht drohen aber ernste Nachteile im Standortwettbewerb. Denn die Höhe der steuerlichen Belastung kann für Unternehmen ein entscheidendes Kriterium bei der Standortwahl sein.“ (DIHK, 2016)

Auszug aus dem Realsteueratlas 2017

 Karte der durschnittlichen Gewerbesteuerhebesätze

Karte: Durchschnittliche Gewerbesteuerhebesätze in Mittelfranken (2017)

 

Im Jahr 2017 beträgt der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz der mittelfränkischen Gemeinden 344 Prozent und ist somit im Vergleich zum Vorjahreswert um 0,3 Prozent gestiegen. Die höchsten Hebesätze weisen die kreisfreien Städte Nürnberg mit 447 Prozent sowie Erlangen und Fürth mit jeweils 440 Prozent auf.

Zwischen den Jahren 2007 und 2017 ist der Durchschnitt in den Landkreisen gestiegen:

  • Landkreis Erlangen Höchstadt um 9 Prozent
  • Landkreis Roth um 1 Prozent
  • Landkreis Fürth um 6 Prozent
  • Landkreis Ansbach um 6 Prozent
  • Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim um 3 Prozent
  • Landkreis Nürnberger Land um 4 Prozent
  • Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen um 2 Prozent

 

Durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz in den Landkreisen Mittelfrankens in Prozent

Grafik: Durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz
in den Landkreisen Mittelfrankens in Prozent

 

Im Jahr 2017 beträgt der durchschnittliche Grundsteuer-B-Hebesatz sämtlicher Gemeinden Mittelfrankens 396 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahreswert um einen Prozentpunkt gestiegen. Die höchsten Hebesätze weisen die kreisfreien Städte Fürth (555 Prozent), Nürnberg (535 Prozent) und Erlangen (500 Prozent) auf.

 
 
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