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Insolvenzrecht

 

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RA u. Wirtschaftsjurist (Uni Bt.) Daniel Lasser

RA u. Wirtschaftsjurist (Uni Bt.) Daniel Lasser

Wettbewerbsrecht, Sachverständigen- und Schiedswesen, Insolvenzrecht Tel: +49 911 1335 1403

Viele Unternehmen und Unternehmer sind in Zeiten von Wirtschaftskrisen und wirtschaftlichem Abschwung von Insolvenzen betroffen, sei es nun in Form eigener Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung oder als Gläubiger insolventer Geschäftspartner. Unzählige Fragen und Probleme gehen damit einher:

  • Welche Haftungsgefahren bestehen in der Krise?
  • Besteht eine Pflicht zur Stellung des Insolvenzantrags?
  • Wie läuft ein Insolvenzverfahren ab? Was passiert nach Antragstellung? Was ist Restschuldbefreiung und wie ist diese zu erlangen?
  • Wie können Gläubiger ihre Rechte bestmöglich sichern und verwirklichen?

Unser Geschäftsbereich Recht | Steuern informiert Sie gern zu diesen Fragen.

 

Aktuell: Schnellerer Weg aus den Schulden - Restschuldbefreiuung möglich nach drei Jahren

Überschuldete Unternehmen und Verbraucher können durch eine Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens nun bereits nach spätestens drei Jahren der Insolvenz entkommen.

Die Neuregelung ist Teil des Konjunktur- und Krisenbewältigungspaktes der Bundesregierung. Gerade mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sollen redliche Schuldner schneller die Möglichkeit für einen Neuanfang erhalten. Die Neuregelung setzt zudem die Vorgaben der EU-Richtlinie über die Restrukturierung und Insolvenz für den Bereich der Entschuldung um.

Die kürzere Verfahrensdauer gilt rückwirkend für alle ab dem 1. Oktober 2020 beantragten Verfahren. 

Ausgewählte Rechtslinks

NEU: IHK-Insolvenz-Sprechtag

Um unseren Mitgliedsunternehmen eine erste rechtliche Einschätzung zu ihren insolvenzrechtlichen Fragestellungen zu ermöglichen, bieten wir künftig zusammen mit Insolvenzverwaltern aus der Region individuelle Insolvenzberatungen an festen Sprechtagen an. 

 

 

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bei hochwasser- und starkregenfallbedingter Insolvenz

Die Bundesregierung will zudem die Insolvenzantragspflicht für Betriebe aussetzen, die von der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands betroffen sind. Die geplante Regelung soll Unternehmen helfen, die infolge des Hochwassers in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Denn durch Schäden und Betriebsunterbrechungen kann ihnen eine Überschuldung oder gar die Zahlungsunfähigkeit drohen.

Ziel der Regelung ist es, den Geschädigten Zeit zu verschaffen, um die notwendigen Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen zu führen. Eine mögliche Insolvenz kann durch öffentliche Hilfen, Entschädigungsleistungen, Versicherungsleistungen, Zins- und Tilgungsmoratorien oder auf andere Weise abgewendet werden. Der Bundestag muss die Gesetzesänderung noch beschließen.

Die Aussetzung der Antragspflicht soll rückwirkend ab dem 10. Juli bis zum 31. Oktober 2021 gelten. 

 
 
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