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Autohändler abgezockt

Die Kriminalpolizei warnt vor Betrugsfällen, die sich seit einiger Zeit gegen Kfz-Händler richten. Die Betrüger versuchen, Überweisungen in fünfstelliger Höhe auf eigene Konten zu veranlassen. Die Polizei empfiehlt Kfz-Händlern besondere Vorsicht, wenn sie mit folgender Vorgehensweise konfrontiert werden:

Ein Anrufer gibt an, er melde sich aus dem Ausland und interessiere sich für ein Fahrzeug des Kfz-Händlers. Der erste Anruf erfolgt mit einer libanesischen Vorwahl (00961). Der Anrufer bittet um die Kontodaten des Händlers, um das Fahrzeug bezahlen zu können. Dann verweist er auf mögliche Probleme mit seiner Bank, die bei einer Überweisung auf ein deutsches Konto von einem möglichen Geldwäschefall ausgehe. Unter diesem Vorwand bittet er um weitere Daten zum Firmen- und Kontoinhaber und lässt sich eine Ausweiskopie des Kontoberechtigten zusenden. Diese Daten soll der Verkäufer per WhatsApp an eine deutsche Handy-Nummer übermitteln. Die so erlangten Informationen werden unmittelbar danach benutzt, um bei der Bank des Kfz-Händlers dessen Identität vorzutäuschen und die betrügerischen Überweisungen zu veranlassen.

 
 
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