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AHK World Business Outlook

 

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Dipl.-Volksw. Armin Siegert

Dipl.-Volksw. Armin Siegert

Leiter Geschäftsbereich International, Grundsatzfragen der Außenwirtschafts- und Messepolitik, Ausschüsse Tel: +49 911 1335 1397

Corona-Pandemie erfasst Wirtschaftsleben auf dem ganzen Globus

Auch die deutschen Unternehmen im Ausland bekommen die Auswirkungen der Corona-Pandemie mit voller Wucht zu spüren. Das belegt der aktuelle AHK World Business Outlook, an dem sich mehr als 4.000 deutsche Betriebe in aller Welt beteiligt haben.

Der Umfrage zufolge rechnen 80 Prozent der Unternehmen bereits jetzt mit starken Umsatzverlusten wegen der Corona-Krise; 15 Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, dass sich ihre Umsätze mehr als halbieren werden.

Folgen noch nicht vollständig absehbar

Ihr zufolge brechen die Geschäftslage und Geschäftserwartungen der deutschen Auslandsunternehmen dramatisch ein. Das gilt auch für die Konjunkturerwartungen: Zwei Drittel der Unternehmen rechnen für ihre Weltregion mit einer gegenüber der Vorumfrage verschlechterten Wirtschaftslage, nur noch 10 Prozent erwarten vor Ort eine verbesserte konjunkturelle Entwicklung.

Betriebe in den USA und Europa pessimistischer als in China

Die eigene Geschäftsentwicklung bewerten die Unternehmen in den Vereinigten Staaten und in Europa als besonders schlecht, während die Geschäftserwartungen in China etwas positiver sind.

Als direkte Folgen der Corona-Krise nennen 69 Prozent der Befragten Einschränkungen im Personenverkehr, während 45 Prozent Probleme bei Lieferketten und Logistik sehen. 58 Prozent berichten von weniger Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen; 47 Prozent müssen Investitionen streichen oder zurückfahren.

 
 
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