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In der Tradition der Bäderstadt

Es wird einer der Höhepunkte im Jahr des 1000-jährigen Stadtjubiläums in Fürth sein: Im Oktober 2007 wird das neue Thermal- und Freizeitbad „Fürthermare“ eröffnet, in das insgesamt 33 Mio. Euro investiert werden. Damit greift die Stadt wieder ihre Bädertradition auf, die Ende des 19. Jahrhunderts mit der Erschließung der König-Ludwig-Quelle begann und während des Ersten Weltkriegs abrupt endete. Wie Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung vor kurzem beim Richtfest sagte, sei das neue Bad deshalb ein „entscheidender Schritt zur Verwirklichung eines Jahrhundertraums für die Stadt“.

Auch in den Becken der neuen Thermenlandschaft wird nicht „irgendein“ Wasser fließen, sondern Thermalwasser aus der eigenen Quelle in 400 Metern Tiefe, das von Experten nach einer Analyse als „natürliches Heilwasser“ eingestuft wurde. Neben der Therme gehören zum „Fürthermare“ auch ein Spaßbad und ein großer Wellness-Bereich mit mallorquinisch gestaltetem Saunabereich, ergänzt durch das bestehende Hallenbad und das Freibad im Sommer.

Betrieben wird das neue Bad von der Vitaplan Thermalbad GmbH & Co. KG in Fürth, die von den Geschäftsführern Horst Kiesel und Rainer Grasberger geleitet wird. Für die Stadt Fürth, die den Betrieb auf diese Gesellschaft übertragen hat, ist dieses Modell der Partnerschaft von öffentlicher Hand und privatem Betreiber eine überaus kostengünstige Lösung. Nicht zuletzt entstehen in Fürth 50 neue Vollzeit-Arbeitsplätze, außerdem werden etwa 60 Aushilfsbeschäftigte im „Fürthermare“ tätig sein.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2007, Seite 10

 
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