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Zapf Daigfuss Gruppe

Mit führend bei Kalksandstein

Zapf-Daigfuss_Gf_2018 © Gerhard Illig

Das Führungsteam der Zapf Daigfuss Gruppe: Wolfgang Zapf, Gerold Daigfuss, Dr. Hannes Zapf, Lisbeth Kohler, Martin Rohr und Stefan Wolfram (v. l.).

Die Zapf Daigfuss Gruppe hat sich umstrukturiert und ihre Position auf dem Kalksandsteinmarkt in Nordbayern ausgebaut.

Das Baustoffunternehmen aus Schwaig-Behringersdorf bedient nach eigenen Angaben die Hälfte Bayerns mit Kalksandstein, wie Geschäftsführer Dr. Hannes Zapf erklärte.

Die Gruppe habe ihre Marktposition in der Oberpfalz und Niederbayern ausgebaut und ihre Beteiligung am Kalksandsteinwerk Amberg erhöht. Auch in Oberfranken expandiert das Unternehmen und baut das Kalksandsteinwerk in Breitengüßbach im Landkreis Bamberg aus. Dieses beliefert verstärkt die Bauwirtschaft in Unterfranken, nachdem dort das Kalksandsteinwerk in Dettelbach bei Würzburg geschlossen wurde. Auch in Mittelfranken haben sich Veränderungen ergeben: Die Unternehmensgruppe hat die Zapf Kalksandsteinwerk Rangau GmbH & Co. KG auf die Zapfwerke GmbH & Co. KG verschmolzen. Das Werk in Zirndorf wird neben dem Stammwerk Behringersdorf und Feucht weitergeführt.

Durch diese Neustrukturierung könne die Unternehmensgruppe außer Mittel- und Oberfranken nun auch Teile von Unterfranken, der Oberpfalz und Niederbayerns noch besser bedienen, so Zapf. „Das hat es so in unserer Firmengeschichte noch nie gegeben.“ Veränderungen gibt es bei den Zapfwerken auch in personeller Hinsicht: Der Bruder von Hannes Zapf, Wolfgang Zapf, wird seinen Geschäftsführervertrag nur noch bis 31. Dezember 2018 wahrnehmen. Hannes Zapf wird dessen Aufgaben danach mit übernehmen.

Im vergangenen Jahr hat die Zapf Daigfuss Gruppe, die rund 150 Mitarbeiter beschäftigt, einen Umsatz von 25 Mio. Euro erzielt. Die gegenwärtige Marktsituation sieht Geschäftsführer Hannes Zapf mit Bezug auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes positiv: Kalksandstein sei der am zweithäufigsten verwendete Wandbaustoff in Deutschland. Als Grund nannte Zapf den zunehmenden Mehrgeschosswohnungsbau, für den vorwiegend Kalksandstein verwendet werde. Gerade für den sozialen Mietwohnungsbau sei der Baustoff mit seinen guten Lärmdämmwerten ein häufig verwendetes Wandmaterial, so der Geschäftsführer. Zudem eigne sich der Stein mit seinem hohen Wärmespeichereffekt auch gut für Niedrigenergiehäuser, in die Wandheizungen eingebaut werden.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 05|2018, Seite 87

 
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