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IHK-Report: Forschung und Entwicklung in Bayern 2017/18

Bayern erreicht Ziel der Wachstumsstrategie Europa 2020 erneut

 

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Dr. rer. nat. Elfriede Eberl

Dr. rer. nat. Elfriede Eberl

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Dr.-Ing. Robert Schmidt

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Leiter des Geschäftsbereichs Innovation | Umwelt; Grundsatzfragen Innovations-, Technologie-, Energie- und Umweltpolitik; Umweltschutz; Energie- und Biotechnik Tel: +49 911 1335 299

Publiziert: Februar 2018

Art: Schriften und Arbeitspapiere

Seitenzahl: 28

Forschungsaktivitäten von Unternehmen, Hochschulen und staatlichen Forschungseinrichtungen tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung der Wirtschaft bei.

In den letzten 30 Jahren wurde noch nie so viel in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert wie heute. Von den insgesamt 88,8 Mrd. Euro, die 2015 in Deutschland für FuE aufgewendet wurden, kamen mehr als zwei Drittel aus der Wirtschaft. Bayerische Unternehmen leisteten dazu einen Beitrag von 22 Prozent.

Mit einem Anteil der FuE-Aufwendungen in Höhe von 3,17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zählt Bayern zu den forschungsstärksten Bundesländern in Deutschland. Mit seinem breit aufgestellten wirtschaftlichen Fundament, ausgeprägtem Unternehmertum sowie hervorragend ausgestatteten Forschungseinrichtungen hat Bayern das Potenzial, dauerhaft ein Spitzenstandort für FuE zu bleiben.

Die vorliegende Auswertung beruht auf einer Untersuchung der Wissenschaftsstatistik GmbH im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die bereits zum fünften Mal im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages e. V. durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei das FuE-Geschehen in Bayern innerhalb der letzten 15 Jahre im Vergleich der Bundesländer, der verschiedenen Branchen und im regionalen Vergleich innerhalb des Freistaates.

Titel
IHK-Report: Forschung und Entwicklung in Bayern 2017/18
Inhalt / Beschreibung

Ergebnisse zum Report "Forschung und Entwicklung in Bayern 2017/2018"

  • Regionale Unterschiede wachsen weiter
    Die Ausgaben für FuE in Deutschland lagen 2015 auf dem höchsten Stand seit 30 Jahren. Die regionalen Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden Deutschlands wachsen jedoch immer weiter.
  • Bayern erreicht Ziel der Wachstumsstrategie Europa 2020 erneut
    Seit 2009 wendet Bayern mehr als 3 Prozent des BIP für FuE auf und gehört damit zu den Spitzenreitern innerhalb Deutschlands.
  • Wirtschaft finanziert FuE-Aktivitäten selbst
    Bayerische Unternehmen finanzieren ihre FuE-Tätigkeiten zu fast 93 Prozent selbst und sind damit 2015 für 22 Prozent aller FuE-Ausgaben der Wirtschaft in Deutschland verantwortlich.
  • Unternehmen steigern Ausgaben für FuE Bayerns
    Unternehmen steigerten ihre FuE-Aufwendungen im Vergleich zur letzten Erhebung 2013 um 10 Prozent. Die Wachstumsraten sind vor allem auf die Branchen Automobil und Elektrotechnik sowie die Anstrengungen großer Unternehmen zurückzuführen.
  • Deutliche regionale Unterschiede bei der Industrieforschung
    Industrieforschung in Bayern findet zum größten Teil in Oberbayern statt. Besonders hohe FuE-Aufwendungen und hohe Beschäftigtenzahlen in FuE werden aber auch in der Industrieregion Mittelfranken gemessen. Eine beachtliche Dynamik im Zuwachs von FuE-Personal verzeichnet die Region Augsburg.
  • Anteil der FuE-Aufwendungen von Hochschulen und staatlichen Forschungseinrichtungen sinkt
    Gemessen am Anteil des BIP sind die FuE-Aufwendungen der staatlichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Freistaat im Vergleich zu 2013 gesunken und liegen unter dem Bundesdurchschnitt.
  • Vor allem KMUs setzen auf Kooperationen mit Forschungseinrichtungen
    Bayerische Unternehmen setzen stärker auf FuE-Kooperationen mit der Wirtschaft als Unternehmen im Bundesdurchschnitt. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Bayern investieren deutlich häufiger in Hochschulkooperationen und Auftragsforschung an staatlichen Forschungseinrichtungen als große Unternehmen.
  • Wenige Studienanfänger in Bayern, aber großes Interesse am MINT-Studium
    Bei der Quote der Studienberechtigten und -anfänger bildet Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern das Schlusslicht. Das Interesse an einem MINT-Studium sowie die Quote der Hochschulabsolventen in diesen Fächern liegen jedoch über dem Bundesdurchschnitt.
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