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Die Wirtschaft geht in die Schule

„Nicht reden - handeln!“ - so lautet das Credo der am 12. Oktober 2000 gegründeten Stiftung Bildungspakt Bayern. Ihre Mitglieder fragen sich: Wie ist die bestmögliche Qualität der Schulen zu erreichen? Was können wir tun, um sie wirkungsvoll dabei zu unterstützen?
Die Stiftung ist ein in der Bundesrepublik bislang einzigartiges Projekt: Stifter sind der Freistaat Bayern und mittlerweile über 80 bayerische, national und international agierende Unternehmen. Damit ist im Bildungsbereich erstmals auf breiter Basis die Idee des Private-Public-Partnership verankert. Die auf Dauer angelegte Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft ist zukunftsweisend, denn die gegenwärtigen Herausforderungen können nicht alleine von Schule und Staat bewältigt werden. Mit der Stiftung, die unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten steht, haben die Schulen einen sehr engagierten Partner gewonnen, der über ein Stiftungsvermögen von 15 Mio. DM verfügt - Tendenz steigend, denn es kommen laufend neue Mitglieder dazu.

Modellprojekte an den Schulen
Der „Bildungspakt Bayern“ versteht sich als operative Stiftung, die an den Schulen selbst innovative, modellhafte Ansätze fördern will. Dazu gehören neue Formen des Lehrens und Lernens und die intelligente und kreative Nutzung der neuen Medien ebenso wie Personal- und Organisationsentwicklung oder die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (z.B. kommunalen Einrichtungen oder Unternehmen). Die Stiftung unterstützt damit die Anliegen der Inneren Schulentwicklung. Nicht zufällig bestand die erste Aktion der Stiftung in der Ausschreibung eines Schulinnovationswettbewerbs (i.s.i.), mit dem im Januar 2002 Schulen ausgezeichnet werden, die sich erfolgreich und überzeugend weiterentwickelt haben. Sie werden damit als „Bildungspakt-Schulen“ zertifiziert.

Die Stiftung fördert in drei Formen:
EGeldmittel
ESachleistungen
Ethemengebundene Patenschaften

Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft
Das Spektrum der Stifter reicht vom Automobilhersteller über Banken bis zu Media-Unternehmen und Verlagen. Dementsprechend vielfältig ist das Potenzial, das für eine Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft ausgeschöpft werden kann. Abgesehen vom klassischen Sponsoring beteiligen sich die „Bildungspakt“-Partner aktiv an Projekten oder initiieren selbst ein Vorhaben, zum Beispiel in Kooperation mit den Kommunen.
Externer Kontakt: Stiftung Bildungspakt Bayern, Geschäftsführerin Regina Pötke, c/o Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Salvatorstraße 2, 80333 München, Tel. 089/21 86-23 30,
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10|2001, Seite 18

 
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