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Forschungsfabrik als Kernstück

Der Nordostpark Nürnberg mit einer Gesamtfläche von 281 000 Quadratmetern liegt – wie der Name schon sagt – im Nürnberger Nordosten im Stadtteil Ziegelstein. Das Bebauungspotenzial des Gewerbeparks liegt bei weiteren 120 000 Quadratmetern. Im „Park“ sind zurzeit rund 60 Unternehmen mit insgesamt 5 000 Mitarbeitern ansässig. Zu den Mietern zählen sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen.

Im Jahr 2002 eröffnete im Nordostpark die Forschungsfabrik, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für innovative Kommunikations- und Fertigungstechnologien. In der Forschungsfabrik wurden die Kompetenzzentren „Optische Kommunikationstechnik“, „Netzzugangstechnik“, „Interoperative Systeme“ und die Arbeitsgruppe für „Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft“ des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen aufgebaut. Daneben sind Projektgruppen des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt, die neue mechatronische Baugruppen entwickeln. Die Baukosten für die Forschungsfabrik beliefen sich auf rund 18 Mio. Euro, wobei die Forschungseinrichtungen von der Stadt Nürnberg einen Investitionszuschuss von rund 770 000 Euro erhielten. In die Forschungsfabrik fließen rund 20 Mio. Euro staatliche Fördermittel, allein 18,4 Mio. Euro aus der High-Tech-Offensive der Bayerischen Staatsregierung.

Um die Entwicklung des Nordostparks kümmert sich die Münchener Tercon Immobilien Projektentwicklungs-GmbH, eine Tochter der IVG Immobilien AG. Mit der provisionsfreien Vermietung der Gebäude und Nutzflächen des Nordostparks ist die Temme Immobilien GmbH betraut.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2004, Seite 67

 
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