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Deutschherrnkarree

Vom Produktions- zum Bürostandort

Moderne Kunst unter einem Dach mit IT-Spezialisten – diese Kombination ist derzeit im Deutschherrnkarree zu finden. Noch bis 23. Dezember 2006 werden in dem Gebäudekomplex am Nürnberger Altstadtring Bilder des Geraer Malers Sven Schmidt unter dem Motto „Kopf-Zeit“ gezeigt. „In Zukunft wollen wir regelmäßig Kunst ins Deutschherrnkarree holen“, erklärt Michael Seidl, verantwortlicher Gebäudemanager der Treureal GmbH.

Über 38 000 Quadratmeter Nutzfläche stehen in den Häusern auf dem Gelände zwischen Plärrer und Kaiserburg zur Verfügung. Genutzt wird der Bürostandort überwiegend von Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie, Telekommunikation, Software-Entwicklung, Internet und E-Commerce. Insgesamt sind rund 30 Firmen im Deutschherrnkarree zu finden.

Erbaut wurde der Bürokomplex Ende der 50er Jahre und hat seitdem nach den Worten Seidls eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die Gebäude bezeichnet er als einen „Spiegel unserer Wirtschaftsgeschichte“. Ursprünglich dienten sie als Verwaltungs- und Produktionsstandort des Pharmaunternehmens Sandoz AG, durch Fusionen ging der Gebäudekomplex zunächst an das Schweizer Chemieunternehmen Novartis über. Nach dem Rückzug des Unternehmens wurde das Deutschherrnkarree zwischen 1999 und 2001 saniert und damit vollzog sich der Wechsel zu einem Ort für Dienstleister: Die Infrastruktur wurde speziell für Firmen aus dem IT-Bereich ausgelegt.

Die Nürnberger Niederlassung der Treureal GmbH betreut das Deutschherrnkarree seit 2005. Die Unternehmensgruppe, die ihren Sitz in Mannheim hat, beschäftigt in Nürnberg vier Mitarbeiter, bundesweit sind es rund 400.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 12|2006, Seite 72

 
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