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Arbeitslosigkeit stark rückläufig

2006 war für Bayern ein wirtschaftlich starkes Jahr mit einem Aufschwung auf breiter Front, so Wirtschaftsminister Erwin Huber bei seiner Jahresbilanz. Die Unternehmen investieren wieder, die Wettbewerbsfähigkeit habe sich deutlich verbessert. Mit Ausfuhren von rund 140 Mrd. Euro hat Bayern den 13. Exporterfolg in Folge aufgestellt.

Die gesamtwirtschaftliche Leistung, gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt (BIP), hat im Freistaat um 2,5 Prozent zugenommen, nominal wurde die Grenze von 400 Mrd. Euro überschritten. Mit der Wachstumsrate liegt der Freistaat allerdings unter den Bundesländern nur im Mittelfeld. Im Langfrist-Vergleich der letzten zehn Jahre bleibe Bayern mit einem realen Wachstum von 24,3 Prozent jedoch Spitzenreiter vor dem Saarland und Baden-Württemberg.

Besonders erfreulich sei, dass die Wende am Arbeitsmarkt geschafft sei. So hat die Arbeitslosenquote im Freistaat von 8,5 Prozent im Januar 2006 auf 5,9 Prozent im Dezember abgenommen (Deutschland gesamt: 9,6 Prozent). Am Jahresende waren 100 000 Arbeitnehmer mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als im Jahr 2005. Im Vergleich zum Bund (minus 13 Prozent) war der prozentuale Rückgang der Arbeitslosigkeit in Bayern mit 18,4 Prozent deutlich stärker ausgeprägt.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2007, Seite 13

 
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