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FlowChief

Apps für Betriebsleiter

Störungsmeldungen als SMS auf das Handy schicken, das kann (fast) jedes Prozessleitsystem. Doch vom Smartphone aus Fehler in Anlagen beheben – das ist eine relativ neue Technologie. Jetzt kann beispielsweise der Klärwärter per Smartphone mit dem „Scada-App“ der Fürther FlowChief GmbH aus der Ferne eingreifen, sollte es Probleme mit der Umwälzpumpe in der Kläranlage geben. „Mit unserem Prozessleitsystem für Standard-PC oder Mac können Sie alles steuern, von Kläranlagen über Brauereien und Solarkraftwerke bis zu Windparks“, umschreibt FlowChief-Geschäftsführer Helmut Weißig die Palette seines Software-Hauses, das 15 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Unternehmen startete Mitte der 1990er Jahre mit dem Programmieren seines Prozessleitsystems (PLS) nach internationalen Standards. Heraus kam eine Lösung, die mit Internet-Web-Browsern wie MS-Explorer, Firefox oder Chrome funktioniert. Außerdem ist die FlowChief-PLS per normierter Schnittstelle mit den bekanntesten Indus-trie-steuerungen zu verknüpfen. Damit kann jeder Anlagenbetreiber von überall aus per PC- oder Mac-Computer all das steuern, was mit dem Prozessleitsystem von FlowChief verbunden ist. Eine Firma kann komplexe Systeme an verschiedenen Standorten weltweit nutzen und überwachen, ob von der Zentrale aus oder von unterwegs. Pumpen oder Ventile werden vom Laptop aus per Tastendruck und (mobilem) Internet ab- oder angeschaltet. Auch die Kläranlage von Erlangen wird mit der Technik von FlowChief gesteuert. Vor Kurzem stellten die Fürther Software-Entwickler ein weiteres Produkt vor, die Bediensoftware „Scada-App“ – gleichsam eine App, um die Prozessleittechnik vom Smartphone aus zu steuern. Die Anlagen werden auf dem Bildschirm automatisch mit Vektorgrafiken visualisiert, wobei sich die Darstellungen genau an den Monitor des jeweiligen Smartphones anpassen.

Autor: 
wra.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 02|2012, Seite 84

 
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