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Lampada

Optimal beleuchtet

„In München steht ein Hofbräuhaus.“ Dafür, dass die Traditions-Gaststätte innen und außen auch im besten Licht erscheint, hat vor Kurzem die Nürnberger Lampada GmbH gesorgt. Sie hat innen sowie an der Fassade und in den Arkaden des Hofbräuhauses moderne Leuchten installiert, wobei der historische Charakter des Gebäudes nicht angetastet werden sollte. Das Licht solle nicht dominieren, sondern lediglich die Architektur unterstützen, so Geschäftsführer Norbert F. Rauh.

Lampada wurde im Jahr 1974 gegründet und beschäftigt an den beiden Standorten in Nürnberg 13 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende. Mit der Entwicklung seines Unternehmens und den Ergebnissen der vergangenen Jahre zeigte sich Rauh zufrieden. Allerdings macht ihm ein neues EU-Gesetz Sorgen, das ab 1. März 2014 gilt und demzufolge jede Leuchte ein Energie-Label tragen muss. „Dadurch bekommen wir in unseren Geschäften einen Schilderwald, der die Kunden hinters Licht führt“, so Rauh. Denn das Energie-Label sage nichts über die Effizienz oder die Helligkeit aus, die von der Leuchte ausgeht, es gebe lediglich eine Information über die Energieeffizienz des Leuchtmittels selbst.

Als Fachberater wolle man die Kunden über die Komplexität des Themas aufklären. So seien beispielsweise beim Projekt am Hofbräuhaus LED-Leuchten mit einer Lebensdauer von bis zu zwölf Jahren und höchster Energieeffizienz verwendet worden. Außerdem verfolge man den Anspruch, individuelle Lichtlösungen zu entwickeln. Beim Hofbräuhaus seien die LED-Leuchten so angebracht, dass sie für den Betrachter nicht zu sehen seien und dass ihr Licht von oben nach unten geworfen werde. Damit entstehe ein natürlicher Schattenwurf, wie man ihn vom Sonnenlicht gewohnt sei. Zudem wolle man auf diese Weise vermeiden, den Himmel anzustrahlen und damit zur vieldiskutierten Lichtverschmutzung beizutragen. Nach Worten von Rauh ist es nicht nur die Aufgabe eines Lichtgestalters „hell zu machen“, sondern auch auf alle anderen Einflüsse Rücksicht zu nehmen.

 

Autor: 
ng.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 11|2013, Seite 68

 
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