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Volksbanken und Raiffeisenbanken

Solide Geschäfte in Mittelfranken

VR-Bank © IHK Nürnberg für Mittelfranken

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Mittelfranken haben im Geschäftsjahr 2019 ein nach eigenen Angaben gutes Wachstum bei stabiler Ertragslage verzeichnet. Die Bilanzsumme der 23 Institute stieg um 0,8 Prozent auf 16,1 Mrd. Euro, der Bestand der Kundengelder um sechs Prozent auf 12,4 Mrd. Euro.

Das Kreditgeschäft erzielte ein Nettowachstum um 752 Mio. Euro (plus sieben Prozent). Insgesamt betreuen die mittelfränkischen Kreditgenossenschaften ein Kundenvolumen von 32,6 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von acht Prozent entspricht. 

In der Corona-Krise betonen die VR-Banken ihre Rolle als Hausbank und damit als Ansprechpartner für Unternehmen, wenn es um die Kreditprogramme der Förderbanken geht. Viele Kunden benötigten allerdings derzeit keinen Kredit, sondern einen Zahlungsaufschub für bestehende Darlehen. Auf diese Anliegen gehe man als Hausbank ein. 

Auf Kreisverbandsebene fällt die Jahresbilanz 2019 positiv aus: Bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Nürnberg Stadt und Land stieg die Bilanzsumme 2019 um 5,4 Prozent auf über 3,8 Mrd. Euro. Damit konnten die sieben Kreditgenossenschaften mit ihren rund 650 Mitarbeitern das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern. Auch das betreute Kundenvolumen legte um 6,5 Prozent auf fast 7,8 Mrd. Euro zu. Bei der Volksbank Raiffeisenbank Nürnberg stieg die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf knapp 1,5 Mrd. Euro. Das betreute Kundenvolumen wuchs auf gut 3,1 Mrd. Euro (plus sechs Prozent) an. Die Nürnberger Genossenschaftsbank betreut Kundenkredite in Höhe von 1,2 Mrd. Euro.

Bei den vier VR-Banken in Stadt und Landkreis Ansbach wuchs die Bilanzsumme um 4,4 Prozent auf knapp 3,8 Mrd. Euro. Die Kundengelder nahmen um knapp fünf Prozent auf 2,7 Mrd. Euro zu. Die Kreditinstitute mit ihren 784 Mitarbeitern betreuen ein um 8,6 Prozent gewachsenes Kundenvolumen von 7,8 Mrd. Euro.

Auch im Kreisverband Erlangen-Höchstadt-Fürth konnten die Kreditgenossenschaften ihre Bilanzsummen vergrößern: die Raiffeisenbanken Bibertgrund in Zirndorf auf 365 Mio. Euro (plus 6,2 Prozent), die Raiffeisenbank Seebachgrund in Heßdorf auf 321 Mio. Euro (plus 7,9 Prozent) und die Raiffeisenbank Ebrachgrund in Schlüsselfeld auf 174 Mio. Euro (plus 3,6 Prozent). Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach hat sich im Geschäftsjahr 2019 trotz eines um fast neun Prozent geringeren Zinsüberschusses behauptet: Zuwächse gab es bei der Bilanzsumme, die auf knapp 1,8 Mrd. Euro (plus sieben Prozent) stieg, sowie bei Eigenkapital (plus neun Prozent), Einlagen (plus fünf Prozent), Krediten (plus fünf Prozent) und betreutem Kundenvolumen (plus acht Prozent). Die Erlanger Kreditgenossenschaft beschäftigt aktuell 309 Mitarbeiter.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 05|2020, Seite 100

 
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