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Autobahnausbau im Nürnberger Süden

Die Autobahn A 6 zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahn-Kreuz Nürnberg-Süd wird sechsstreifig ausgebaut. Über 50 Mio. Euro werden in das Projekt investiert, für das vor Kurzem Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Karin Roth, den ersten Spatenstich taten. Zunächst sind vorbereitende Baumaßnahmen vorgesehen. Beckstein appellierte beim Spatenstich an die Bundesregierung, die noch ausstehende definitive Finanzierungszusage zu erteilen.

Die A 6 ist Teil der transeuropäischen Verkehrsachse von Paris nach Prag und gehört zu den vordringlichen Infrastrukturprojekten der Bundesregierung. Der rund 20 Kilometer lange Lückenschluss zwischen Amberg-Ost und dem Kreuz Oberpfälzer Wald wird wie geplant bis 2008 vollendet. Parallel dazu wird nun der sechsstreifige Ausbau der Autobahn auf den rund 18 besonders hoch belasteten Kilometern im Süden der Frankenmetropole verfolgt. Allein rund 15 000 Lkw befahren diesen Streckenabschnitt pro Tag. Mit der Direktrampe („Overfly“) von der A 6 zur A 73 im Kreuz Nürnberg-Süd war bereits vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein Nadelöhr beseitigt worden. Auf Hochtouren laufen laut Beckstein die Planungen für den Ausbau des Abschnittes Roth – Schwabach-West.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 09|2007, Seite 6

 
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