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Fachkräfte

IHK-Fachkräftemonitor Bayern

 

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Dr. Udo Raab

Dr. Udo Raab

Leiter Geschäftsbereich Standortpolitik und Unternehmensförderung, Leiter Referat Wirtschaftsentwicklung und Fachkräftesicherung Tel: +49 911 1335 1383

Mit dem IHK-Fachkräftemonitor Bayern stellen die bayerischen IHKs ihren Mitgliedsunternehmen, aber auch Politik und Jugendlichen vor der Berufswahl ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie regionale Fachkräfteengpässe erkennen und ihre Entscheidungen darauf ausrichten können. Der Fachkräftemonitor zeigt, wie sich Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt bis 2030 voraussichtlich entwickeln, welcher Bedarf in einzelnen Branchen und Berufen herrschen und welche Regionen besonders stark betroffen sein werden. Der IHK-Fachkräftemonitor stellt somit einen guten Indikator dafür dar, welche Ausbildungsabschlüsse künftig auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt sein werden.

Die Prognosen basieren auf einem wissenschaftlich fundierten Modell des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifor GmbH und werden jährlich aktualisiert. In das Prognosemodell fließen insbesondere auch die Ergebnisse der Konjunkturbefragung der bayerischen IHKs ein und spiegeln damit die Einschätzungen der Unternehmen vor Ort.

Aktualisierung 2020: Keine Corona-Effekte berücksichtigt 

Der wesentliche Treiber des Fachkräftemangels ist der demografische Wandel. Gleichzeitig verändern Trends wie eine erhöhte Akademisierung oder eine stärkere Ausbildungsneigung zu technischen Berufen das Fachkräfteangebot. Diese Entwicklungen betreffen nicht alle Regionen und Branchen Bayerns gleichermaßen, sondern erfordern eine differenzierte Betrachtung.
All diese langfristigen Trends wirken weiter - auch nach den Pandemie-bedingten Einbrüchen der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 und ihren noch nicht abschließend überschaubaren Folgen am Arbeitsmarkt. Aus dem Grund sind die absoluten Zahlen mit größter Vorsicht zu interpretieren: Die kurzfristigen Zahlen für die Fachkräftenachfrage haben allenfalls geringe Aussagekraft. Je länger der Zeithorizont der Betrachtung wird, desto geringer wird sich der kurzfristige Einfluss der Corona-Krise auf die Fachkräftenachfrage auswirken. Dann überwiegen wieder die längerfristig wirksamen demografischen und sozio-ökonomischen Faktoren.

Prognose 2030: Die Fachkräftelücke öffnet sich dramatisch

Bis zum Jahr 2030 stehen der bayerischen Wirtschaft laut Prognosen über eine Million Fachkräfte weniger zur Verfügung als heute. Das entspricht einem Rückgang von fast 20 Prozent. Voraussichtlich 11 Prozent aller Fachkräftestellen werden dann nicht besetzt werden können.

 
 
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