BfP - Medizintechnik für Estland, Lettland und Litauen
IHK-Akademie Mittelfranken
Walter-Braun-Straße 15
90425 Nürnberg
BfP - Medizintechnik für Estland, Lettland und Litauen
Über „Bayern – Fit for Partnership“
Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ (BfP) ist einfach: Bayerische Unternehmen zeigen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos, in diesem Fall in Form von Unternehmensbesuchen vor Ort und einer Kooperationsveranstaltung. Sie können aktiv an der Programmgestaltung mitwirken.
Geschäftschancen für Bayerische Unternehmen in den Baltischen Staaten
- ESTLAND
Estland ist Vorreiter der digitalen Gesundheit in Europa. Die nahezu vollständig digitalisierte Versorgung sowie die enge Vernetzung von Staat, Wissenschaft und Wirtschaft machen das Land zu einem attraktiven Markt für Medizintechnik – insbesondere in Diagnostik, Bildgebung, Bioinformatik und interoperablen IT-Systemen.
Großprojekte wie der geplante Krankenhausneubau in Tallinn (850 Mio. EUR) und jährliche Investitionen von rund 20 Mio. EUR in führenden Kliniken treiben die Nachfrage. Der Markt ist stark importorientiert, deutsche Anbieter genießen hohes Vertrauen. - LETTLAND
Lettland modernisiert seinen Gesundheitssektor mit Unterstützung umfangreicher EU-Mittel. Bis 2028 steigen die Ausgaben für medizinische Produkte auf rund 390 Mio. EUR. Schwerpunkte sind Diagnostik, Einwegartikel und häusliche Pflege. 4,6 Mrd. EUR aus der EU-Kohäsionspolitik (2021–2027) – davon 1,2 Mrd. EUR für Gesundheit und Soziales – eröffnen zusätzliche Investitionspotenziale, insbesondere in Digitalisierung und Infrastruktur. Zielgruppen: 56 Krankenhäuser (inkl. 2 Universitätskliniken), 800+ medizinische Einrichtungen, private Kliniken und Labore. - LITAUEN
Litauen entwickelt sich dynamisch zum Life-Sciences- und Medizintechnik-Standort. Bis 2025 wird ein Marktvolumen von rund 700 Mio. EUR erwartet. Über 200 Unternehmen sind in Forschung, Produktion und klinischen Studien aktiv. Starke Investitionen in Infrastruktur (>400 Mio. EUR), staatliche Förderprogramme und hohe Exportorientierung treiben das Wachstum. Besonders gefragt sind Lösungen in Kardiologie, diagnostischer Bildgebung und E-Health. Der Medizintechnikmarkt ist importabhängig – deutsche Produkte gelten als innovativ und zuverlässig.
Zielgruppe in Bayern
Das Projekt richtet sich an bayerische Hersteller und Dienstleister: Anbieter von Medizintechnik. Folgende Teilsektoren sind für das Projekt relevant:
- Bildgebende Verfahren, Computertomographie
- Apparate und Geräte aus den Bereichen Diagnose, Kardiologie und Rehabilitation; Röntgenapparate und weitere elektromedizinische Technik
- Therapiegeräte, Atmungsgeräte, physikalische Medizin
- Technologie für die Notfall- und Intensivmedizin
- Laborausstattung- und Bedarf
- Hygiene im Krankenhaus, Sterilisation, Desinfektion, Abfallentsorgung
- Krankenhausbau und -ausstattung inkl. Planungs-leistungen und Intralogistik, Medizinmöbel
- Dienstleistungen im Krankenhausmanagement, Medizinische Informationstechnologien (E-Health, KI)
Wir sind für Sie da
Wir sind für Sie da-
Dipl.-Geograph Christian Hartmann
Afrika | Europa | Außenwirtschaftsförderung
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Sigrid Sehrig
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