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Umwelt | Nachhaltigkeit

EMAS

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© IHK Nürnberg für Mittelfranken

 

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Dr. rer. nat. Ronald Künneth

Dr. rer. nat. Ronald Künneth

Energiewirtschaft, Umweltberatung, Managementsysteme, Technologietransfer Tel: +49 911 1335 1297
Dipl.-Betriebsw. (FH) Stefan Schmidt

Dipl.-Betriebsw. (FH) Stefan Schmidt

Umwelt- und Arbeitsschutz, Energie- und Biotechnik Tel: +49 911 1335 1445

Die Internetplattform www.emas-register.de ist für alle deutschen Registrierungsstellen das zentrale Instrument zur Erfassung und Meldung von nach EG-Öko-Audit validierten Unternehmen.

Es handelt sich um eine Präsentationsplattform, die unter anderem eine detaillierte Suche nach Standorten und Standortlisten zulässt. Die Registrierungsnummer der mittelfränkischen EMAS-Organisationen beginnt stets mit der Kennung D-158-.

Fragen zur EMAS-Registrierung beantworten unsere Ansprechpartner.

 

Das EMAS-System

Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen, können das „Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung“ (Eco-Management and Audit Scheme „EMAS“) nutzen, das im Jahr 1993 von den Europäischen Gemeinschaften entwickelt wurde.

Alle Unternehmen, die „EMAS“ gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 anwenden, werden in einem Register geführt, das bei den IHKs und den Handwerkskammern angesiedelt ist und das unter www.emas-register.de eingesehen werden kann.

Zum 1. Januar 2014 gab es eine Änderung im EMAS-Register. Der IHK Nürnberg für Mittelfranken wurde mit Beschluss der IHK-Vollversammlung vom 23. Juli 2013 die Registerführung nach EMAS-Verordnung und Umweltauditgesetz von der IHK für Oberfranken Bayreuth übertragen. Damit läuft die Registrierung der bisher 9 Organisationen sowie aller zukünftigen EMAS-Anwender aus Oberfranken seit 2014 über die Nürnberger IHK.

Knapp 1.300 Betriebe in Deutschland haben bisher ein Umweltmanagement nach EMAS eingeführt, davon fast 250 Betriebe mit Sitz in Bayern. Die Region Mittel- und Oberfranken liegt mit mehr als 40 registrierten Unternehmen und Institutionen an über 100 Standorten über dem Bundesdurchschnitt.

Nach anfänglich starkem Anstieg der EMAS-Teilnehmerzahlen war seit einigen Jahren ein Rückgang zu beobachten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe kehrten EMAS den Rücken und entschieden sich für die Norm ISO 14001 oder andere Systeme. Mehrere Gründe wurden dafür genannt: Das EMAS-System wurde als zu aufwändig und zu kostenintensiv; der Validierungszyklus von einem Jahr als zu kurz empfunden. Seit dem Jahr 2013 konnte der Abwärtstrend jedoch gestoppt werden. Unternehmen und Institutionen zeigen wieder verstärktes Interesse am EMAS-System.

Dem EMAS-System zu gute kommt, dass energieintensiven produzierenden Unternehmen der Spitzenausgleich gemäß §55 Energiesteuergesetz und §10 Stromsteuergesetz nur noch dann gewährt wird, wenn sie ein Energiemanagement-System aufbauen. Neben dem bekannten System ISO 50001 ist EMAS als Grundvoraussetzung für diese finanzielle Erleichterung ebenfalls zulässig.

Mit der aktuell gültigen EMAS-III-Verordnung ist es möglich, Unternehmen und deren Standorte weltweit validieren und eintragen zu lassen. Dass „EMAS“ nun auch außerhalb Europas angewandt werden kann, ist auf eine Novelle der Verordnung aus dem Jahr 2009 zurückzuführen. Der Wälzlagerhersteller und Automobilzulieferer Schaeffler mit Sitz in Herzogenaurach hat dies bereits für Produktionsstandorte u. a. in China, Korea sowie Südafrika erfolgreich durchgeführt und ist somit Vorreiter bei der internationalen EMAS-Registrierung.

Eine Hilfestellung für Unternehmen, die an der Ein- oder Fortführung von „EMAS“ interessiert sind, bietet der Leitfaden „EMAS – Das Umweltmanagementsystem der EU in der Praxis“, der vom Bayerischen Umweltministerium sowie vom Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und vom Bayerischen Handwerkstag herausgegeben wurde. Darin sind die wichtigsten Elemente und Schritte beschrieben, die eine Organisation unternehmen muss, wenn sie an „EMAS“ teilnehmen will.

Video: EMAS – Mehrwert für Unternehmen, Behörden und die Umwelt

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Motivationsfilm zum betrieblichen Umweltmanagement

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