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Innovation | Umwelt

IHK-IndustrieReport Mittelfranken 2020

 

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Dr.-Ing. Robert Schmidt

Dr.-Ing. Robert Schmidt

Leiter des Geschäftsbereichs Innovation | Umwelt; Grundsatzfragen Innovations-, Technologie-, Energie- und Umweltpolitik; Umweltschutz; Energie- und Biotechnik Tel: +49 911 1335 1299
Dr. rer. nat. Elfriede Eberl

Dr. rer. nat. Elfriede Eberl

Innovationsmanagement, Forschung, Hochschulen Tel: +49 911 1335 1431

Publiziert: Juli 2020

Art: Broschüren

Seitenzahl: 16

Die vorliegende Untersuchung „IHK-IndustrieReport Mittelfranken 2020“ wertet die mittelfränkischen Regionaldaten aus, welche der „DIHK-Umfrage Netzwerk Industrie 2020“ zu Grunde liegen. Datengrundlage sind die bundesweiten Befragungen der Industrie- und Handelskammern (IHKs) vom 10. Februar bis 23. März 2020.

Insgesamt sind in die Auswertung Einschätzungen von mehr als 1 800 Unternehmen eingegangen. Rund 10 Prozent der bundesweiten Unternehmenseinschätzungen entfallen alleine auf den IHK-Bezirk Mittelfranken (172 Antworten).

 Ergebnisse auf einen Blick

  • Die aktuelle Wirtschaftspolitik der Landes- und der Bundesregierung wird von den mittelfränkischen Unternehmen im Schnitt mit der Schulnote 2,8 bzw. 3,9 bewertet (2017: Bayern 2,6; Bund 3,0).
  • Der Mittelwert aller „Schulnoten“ zu den Standortfaktoren von 3,5 hat sich gegenüber 2017 (3,3) um 0,2 Punkte verschlechtert. Die mittelfränkischen Unternehmen beurteilen fast alle Standortfaktoren schlechter als 2017.
  • Allein die staatlichen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhalten eine leicht verbesserte Einschätzung von 3,2 (2017: 3,5).
  • Weitere spürbare Rückschritte gibt es in etlichen Schlüsselbereichen gegenüber 2017: Umweltschutzauflagen (-0,4), Verfügbarkeit und Qualifikation von Fachkräften (jeweils -0,3), Image der Industrie sowie die Einstellung der Bevölkerung zur Technik (jeweils -0,3) und Verfügbarkeit von digitaler Infrastruktur (-0,3).
  • Schlusslicht bei den Standortfaktoren sind mit einer mangelhaften Bewertung die Fülle und Verständlichkeit von bürokratischen Auflagen (4,8) gefolgt von der Dauer und Komplexität von Genehmigungsverfahren (4,8) und Steuerrecht (4,4).
  • Energiekosten: Dieser Standortfaktor landet auf einem der hinteren Plätze (Note:  4,3) und wird mit -0,4 Punkte schlechter als 2017 bewertet. Die Branchen „Metallerzeugnisse“ und „Industrienahe Dienstleister“ bewerten diesen mit der Schulnote 5,6 bzw. 5,3.
  • Umweltschutzauflagen: Verschärfte Regelungen, wie z. B. die Richtlinie für Umweltverträglichkeitsprüfungen, Störfallbetriebe oder Einwegkunststoffe sowie das kürzlich verabschiedete Verpackungsgesetz oder die Gewerbeabfallverordnung führen zu mehr Informationspflicht. Die mittelfränkischen Unternehmen geben den Umweltschutzauflagen daher eine deutlich schlechtere Note (3,7; 2017: 3,3).
  • Fachkräftebedarf: Für KMUs bleibt es schwieriger, geeignete und gut ausgebildete Fachkräfte zu finden. Ihre Bewertung mit 3,7 fällt somit um eine Note schlechter aus als bei großen Unternehmen ab 250 Beschäftigte.
  • Die Unternehmen sehen die Qualifikation der Fachkräfte zwar nach wie vor unter den Top drei der 24 Standortfaktoren. Dennoch korrigieren sie ihre Bewertung 2,4 (2017) auf 2,7 nach unten.
  • Das Umfeld für unternehmerische Innovationsaktivitäten wird erneut über alle Brachen nur befriedigend (3,2) bewertet. Nur die Branchen Medizintechnik sowie Gummi- und Kunststoffindustrie bewerten mit 2,6 das Innovationsumfeld positiver.

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