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Siemens-Campus

Neuer Stadtteil in Erlangen

Siemens Campus Erlangen_DSC8617 © Siemens

Der Siemens-Campus im Erlanger Süden: Der erste Bauabschnitt ist bereits fertiggestellt, das „Modul 2“ des neuen Stadtteils ist noch im Bau.

Grün und energieeffizient: Auf dem Campus bündelt die Siemens AG ihre Aktivitäten in der Metropolregion.

Auf dem ehemaligen Forschungsgelände der Siemens AG entsteht auf einer Gesamtfläche von 54 Hektar der weltweit größte Siemens-Bürostandort. Der erste Bauabschnitt (Modul 1) ist bereits fertiggestellt, die ersten Mitarbeiter sind eingezogen. Die alten Bauten wurden durch moderne und nachhaltige Büro- und Verwaltungsgebäude ersetzt und ein offener Standort mit attraktiven Außenanlagen und hoher Aufenthaltsqualität realisiert. Durch die bauliche Verdichtung und die innovative Bauweise konnten deutlich mehr Gebäude- und Parkfläche realisiert werden, frei gewordene Flächen stehen für Wohnen und für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zur Verfügung.

Die attraktiven Grünanlagen des Siemens-Campus laden Mitarbeiter und Anwohner zum Verweilen ein, die extensive Begrünung der Dächer und Fassaden wirkt sich positiv auf den Artenreichtum aus. In den großzügigen Außenanlagen wurden nur heimische und standortgerechte Pflanzen angepflanzt, um eine zusätzliche Bewässerung zu vermeiden. Großzügig bemessene Kapazitäten für die Regenwasserversickerung, die Schaffung von Rückhalteflächen und der Bau von großen Stauraumkanälen entlasten das öffentliche Abwassernetz. Der Campus wird seit Januar 2020 vollständig mit erneuerbarem Strom, vor allem aus Windkraftanlagen, versorgt. Photovoltaikanlagen sind auf fast allen Bürogebäuden und Parkhäusern vorhanden.

Im zweiten Bauabschnitt („Modul 2“) werden die Gebäude in Holzhybridbauweise errichtet und in wesentlichen Teilen nachwachsende Rohstoffe verwendet. Damit wird der Einsatz von Beton, Stahl und Kunststoff deutlich verringert. Erholungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz bietet die Grünachse mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten. Neben der hauseigenen Kantine sind in unmittelbarer Nähe zahlreiche Restaurants, Supermärkte und andere Verpflegungsmöglichkeiten sowie Betreuungseinrichtungen und ein Sportgelände zu finden.

Auch beim Siemens-Campus hob die Jury das Mobilitätskonzept hervor, das Siemens zusammen mit den Partnern Insert Effekt aus Nürnberg und Team Red aus Berlin entwickelt hat: Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), Parkplätze und Ladestationen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, Fahrradparkhäuser mit Ladepunkten für E-Fahrräder, Umkleiden und Duschen für Radfahrer, Car-Sharing und Mitfahrzentrale.

„Hier wird weit mehr als nur ein neuer Siemens-Standort entwickelt, nämlich ein innovatives und nachhaltiges Stadtquartier mit attraktiver Campus-Struktur und zeitgemäßen Gebäuden. Die städtebauliche Öffnung, die großzügigen Grünflächen und Freibereiche liefern einen echten Mehrwert für Mitarbeiter und Stadtgesellschaft“, sagte Jury-Mitglied Prof. Dr. Wolfgang Pelzl.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 09|2021, Seite 117

 
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