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40 Jahre Eckart signplastics

Erschienen am 28.07.2026
(v. l.) Frank Eckart, Gudrun Eckart, Karin Bucher, Susanne Oppel

1986 begann das Unternehmen mit Graviermaterial für Pokale und Industrie. Über Jahre hat sich das Unternehmen weiterentwickelt zu einem weltweit führenden Hersteller von Laser- und Graviermaterialien. Heute stehen vor allem Industriekennzeichnungen im Fokus.

Die Erfolgsgeschichte der Eckart GmbH begann 1986 in einer Scheune in Flachslanden. Von Anfang an war Gudrun Eckart für den kaufmännischen Teil zuständig, sie hat das Unternehmen als Nebengewerbe im Rathaus als „Eckart Transfertechnik“ angemeldet. Ehemann Kurt hatte die Ideen zu den gravierbaren Pokalschildern und er kümmerte sich um den Vertrieb. „Pokale waren damals ein großer Markt“, erklärt Geschäftsführer Frank Eckart. „Der erste Kunde kam damals aus Nürnberg.“ Im Lauf der Zeit hat sich der Markt mehr zu Industriekennzeichnungen entwickelt, so findet man die Ansbacher Produkte zum Beispiel bei Brandmeldeanlagen, Maschinenkennzeichnungen aber auch als Werbemittel.

Das Unternehmen entwickelt hochwertige, langlebige Zweischichtkunststoffe sowie Edelstahl und Aluminiumlösungen, die mit Lasertechnologie graviert werden können. Das Produkt ist nicht ganz einfach zu vermarkten, „es gibt keine neuen Trends, wie etwa neue Farben“, so der Geschäftsführer schmunzelnd. Aber es gibt viele treue Kunden seit Jahrzehnten. „Wir haben noch Auftraggeber aus der Anfangszeit und auch Unternehmen, die bereits von den Kindern übernommen worden sind, zählen weiterhin zu unseren Kunden“, freut sich Gudrun Eckart. Eine große Bindung gibt es ebenfalls bei den mehr als 50 Mitarbeitern. „Viele sind schon lange bei uns, einige über 30 Jahre“, freut sich Gudrun Eckart.

Die Ansbacher IHK-Geschäftsstellenleiterin Karin Bucher würdigte das unternehmerische Engagement des Familienunternehmens und überreichte zusammen mit der IHK-Vizepräsidentin Susanne Oppel eine Urkunde. „Dieses unternehmerische Engagement ist großartig“, so Bucher. Besonders freute sie sich, dass die Weichen bei Eckart signplastics bereits auf Zukunft gestellt sind. Frank Eckart, Sohn des Gründerpaares, ist bereits Geschäftsführer. „Es gehört schon Größe dazu, das eigene Unternehmen geregelt und erfolgreich zu übergeben“, ist Karin Bucher überzeugt.

Eckart signplastics ist 2004 in den Technologiepark nach Ansbach umgezogen. Das Unternehmen liefert seine Produkte in über 60 Länder weltweit, der Exportanteil liegt dabei bei über 50 Prozent. Zu den Kunden zählen Elektro- und Automobilkonzerne sowie Unternehmen der Energieindustrie, aber auch weiterhin klassische Gravierbetriebe.

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