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Humanoide Robotik im Fokus des gemeinsamen Wirtschaftsempfangs

Erschienen am 23.07.2026
Gemeinsamer Wirtschaftsempfang 2026 der IHK-Gremien Altdorf, Hersbruck und Lauf am 21.07.2026 in Altdorf bei Jugard-Kuenstner. Foto: Kurt Fuchs/ IHK

Der gemeinsame Wirtschaftsempfang der IHK-Gremien Altdorf, Hersbruck und Lauf stand am 21. Juli ganz im Zeichen der humanoiden Robotik. Unter dem Titel „Humanoide Robotik – Potenziale, Grenzen und Perspektiven“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung über Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten dieser Zukunftstechnologie.

Veranstaltungsort war die JUGARD+KÜNSTNER GmbH, die mit ihrer Erfahrung im Bereich Robotik und Intralogistik den passenden Rahmen für den fachlichen Austausch bot. Vicki Marx, Swen Heckel und Johannes Bisping, die Vorsitzenden der IHK-Gremien Altdorf, Hersbruck und Lauf, sowie Lars Hagemann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Nürnberger Land | Schwabach | Landkreis Roth, freuten sich, rund 150 Gäste zu begrüßen. Nach einem entspannten Ankommen bei Aperitif und kleinem Snack eröffneten die Vorsitzenden den offiziellen Teil und unterstrichen dabei besonders die gute Zusammenarbeit der drei IHK-Gremien.

In ihren Grußworten betonten Dr. Armin Zitzmann, Präsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken, Landrat Armin Kroder und Martin Tabor, Erster Bürgermeister der Stadt Altdorf, die Bedeutung einer starken, innovationsfähigen und gut vernetzten Wirtschaftsregion. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen der Fachkräftesicherung, technologischen Souveränität, industriellen Transformation und regionalen Wertschöpfung.

Fachimpulse von Christian Seitz (IHK Nürnberg für Mittelfranken), Dr.-Ing. Sebastian Reitelshöfer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr.-Ing. Alexander Schönmann (Technische Hochschule Ingolstadt) und Daniel Künstner (JUGARD+KÜNSTNER GmbH) zeigten: Humanoide Robotik befindet sich zwar noch in einer frühen Entwicklungsphase, kann aber künftig wichtige Beiträge für Produktion, Logistik und weitere Einsatzfelder leisten. Besonders für die regionale Zulieferindustrie ergeben sich Chancen, da Nordbayern über viele Kompetenzen verfügt, die für den Aufbau neuer Robotik-Lieferketten erforderlich sind.

Die von Dorothee Brommer moderierte Podiumsdiskussion machte deutlich, dass der erfolgreiche Einsatz von Robotik nicht allein von der Technik abhängt. Entscheidend sind auch Akzeptanz bei den Mitarbeitenden, einfache Bedienbarkeit, Datenschutz, Sicherheit und wirtschaftlich sinnvolle Anwendungen. Die zentrale Botschaft des Abends lautete: Unternehmen sollten sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigen, Erfahrungen sammeln und die bestehenden Netzwerke in der Region nutzen.

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