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IHK-Netzwerk International: USA - Geopolitische und geoökonomische Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen

Art der Veranstaltung
IHK-Netzwerk
Zielgruppe
Arbeitgeber, Einzelunternehmer/innen, Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige, Unternehmen, Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte
Ort

IHK Nürnberg für Mittelfranken
Hauptmarkt 25/27
90403 Nürnberg

Preis pro Person

Das Angebot ist kostenlos.

Maximale Teilnehmerzahl
35 Es sind noch freie Plätze verfügbar

Donnerstag, 18.03.2027

17:00–19:00 Uhr, IHK Nürnberg für Mittelfranken

IHK-Netzwerk International: USA - Geopolitische und geoökonomische Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen

Das IHK-Netzwerk International verbindet aktuelle Informationen zur Außenwirtschaft mit persönlichem Austausch und neuen Kontakten. Ein Impulsvortrag zu einem internationalen Wirtschaftsthema oder einer ausgewählten Region bildet den Auftakt. Im Anschluss stehen bei Diskussion und Imbiss das Netzwerken, der Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Unternehmerinnen, Unternehmern und Expertinnen im Mittelpunkt. 

Zum Thema 

Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich tiefgreifend verändert. Unter dem Leitmotiv „America First“ hat Präsident Donald Trump in seiner zweiten Amtszeit die internationale Handelspolitik spürbar verändert.  Zölle, industriepolitische Maßnahmen bis hin zu militärischen Angriffen verändern die Rahmenbedingungen für den Handel zwischen den USA, Europa und anderen Wirtschaftsräumen. Die USA nutzt ihre Macht und ihre Handelspolitik als Instrument zur Stärkung der heimischen Wirtschaft, zur Sicherung strategischer Lieferketten und zur Durchsetzung geopolitischer Interessen.  

Die Auswirkungen der US-Handelspolitik treffen Unternehmen unmittelbar. Besonders belastend ist dabei die anhaltende Unsicherheit, die aus der schwer kalkulierbaren Ausrichtung der US-Regierung resultiert. Höhere Kosten, zunehmender Planungsaufwand und die Notwendigkeit, Geschäftsstrategien fortlaufend anzupassen, setzen viele Unternehmen unter Druck. Entsprechend reagieren sie mit einer Anpassung ihrer Investitionsentscheidungen, einer Neubewertung des US-Marktes oder einem Rückzug aus bestehenden Geschäftsaktivitäten. Zugleich stellt sich die Frage, welche Entwicklungen die verbleibende Amtszeit Donald Trumps noch bringen wird und ob die Veränderungen der internationalen Handelsordnung auch über seine Präsidentschaft hinaus Bestand haben werden. 

Referent

Prof. Dr. Andreas Falke 
Er war von 2002 bis zu seiner Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Auslandswissenschaft (Englischsprachige Kulturen mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialordnung) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und leitet von 2004 bis 2026 das Deutsch-Amerikanische Institut Nürnberg. Darüber hinaus engagierte er sich in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und Institutionen der Amerikaforschung, unter anderem im Beirat der Stiftung Bayerisches Amerika Haus München und in der Bayerischen Amerika Akademie. 

Zuvor war er nach Studium, Promotion und Habilitation sowie mehreren Forschungsaufenthalten in den USA von 1992 bis 2002 als Principal Economic Specialist an der US-Botschaft in Bonn und Berlin tätig. 

Als ausgewiesener USA-Experte beschäftigt er sich seit Jahrzehnten mit der amerikanischen Politik und Wirtschaft, der Handels- und Klimapolitik der USA sowie den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Seine Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten sind insbesondere vor dem Hintergrund seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und langjährigen Praxiserfahrung gefragt.  

Wir sind für Sie da

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Webcode: V1108 / E3045