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Westmittelfranken

Leistungsfähige Industrie

Wie kann der Industriestandort Westmittelfranken weiter gestärkt werden? Diese Frage war das zentrale Thema beim Treffen des IHK-Ausschusses „Industrie, Forschung, Technologie“ und des „Westmittelfränkischen Industrie-Netzwerks“ (WIN), das in der Hochschule Ansbach stattfand. Karin Bucher, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Ansbach, begrüßte dazu Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Themen demografischer Wandel, Fachkräftesicherung, Forschung und Bildung. Insbesondere im ländlichen Raum seien dies die vordringlichen Themen, so die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer. Wichtige Ansatzpunkte, um Westmittelfranken attraktiv zu halten, seien der Ausbau der Kinderbetreuung und eine familiengerechte Personalpolitik, sowie auch orts- und zeitunabhängige Arbeitsformen. Die Hochschule Ansbach wolle bei zentralen Fragen für die westmittelfränkische Wirtschaft eine wichtige Rolle übernehmen, so deren Präsidentin Prof. Dr. Ute Ambrosius. Sie nannte neben der Ausbildung des akademischen Führungsnachwuchses auch die Weiterbildung von Fachkräften aus der Wirtschaft sowie Kooperationen mit regionalen Unternehmen bei Forschung und Entwicklung. Auch mit der Regionalisierung der Hochschulangebote wolle man die Region stärken, u.a. mit dem berufsbegleitenden Studiengang „Wertschöp-
fungsmanagement“ am Campus Herrieden, dem Studiengang „Technologie-Management“ am Internationalen Campus Rothenburg und dem „Kunststoffcampus“, der derzeit in Weißenburg aufgebaut wird. Dr. Robert Schmidt, Leiter des IHK-Geschäftsbereiches Innovation/Umwelt, unterstrich, dass es bei der Industrie in Westmittelfranken ein großes Interesse gebe, sich mit potenziellen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft besser zu vernetzen.                           

Autor: 
ubr.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 11|2013, Seite 24

 
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