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Mybali

Kaffee-Spezialitäten aus Indonesien

Mybali Coffee © Thomas Tjiang

Sascha Bayu Handojo mit Mitarbeiterin Leonie Sedlmair.

Ein fairer indonesischer Starbucks: Das ist die Vision von Sascha Bayu Handojo für sein vor Kurzem am Nürnberger Jakobsplatz eröffnetes Café "Mybali Coffee".

Der gebürtige Münchner mit familiären Wurzeln in Indonesien hat nach einer Karriere in der Finanzbranche den Kaffee zu seiner persönlichen Mission gemacht: Sein Anspruch ist, die besten Sorten Indonesiens in Deutschland zu rösten. Damit möchte er seine Kunden zu Fans des "schwarzen Goldes" aus dem südostasiatischen Land machen. Zudem sollen die Kaffeebauern des Archipels von fairen Handelsbedingungen und Preisen profitieren. Nach der Eröffnung in Nürnberg plant Kaffee-Experte Handojo, weitere Standorte in München, Hamburg, Berlin und Frankfurt zu eröffnen. Der Name "Mybali Coffee" ist eine Marke der SHI GmbH im oberbayerischen Schweitenkirchen.

Mybali Coffee bezieht seine Bohnen nach eigenen Angaben direkt und ohne Zwischenhändler von seinen Kaffeebauern und achtet auf einen Anbau nach nachhaltigen ökologischen Kriterien. Im Norden Balis beispielsweise lassen sich auf dem fruchtbaren Vulkangestein in einer Mischkultur Kaffee, Bananen und Papaya ohne Chemie anbauen. Handojo hat sich die Felder auf den Inseln Bali, Sumatra und Java selbst angeschaut und festgestellt, dass manche Hilfsprojekte längst nicht so wirken, wie es sich die Verbraucher in Deutschland vorstellen. Manche Händler verdoppelten den Kaffeepreis, bevor er in den Export gehe. "Wir entlohnen die Farmer direkt und zahlen noch freiwillig einen Aufschlag", sagt Handojo. Aktuell kooperiert er mit rund 300 Farmerfamilien.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 12|2020, Seite 68

 
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