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Frauen in Führung stärken: Netzwerke diskutieren über Rollenbilder und Wirtschaft

Erschienen am 14.10.2026
SIE und IHK Netzwerkveranstaltung

Welche Auswirkungen haben gesellschaftliche Rollenbilder auf Karrierewege, Unternehmensentwicklung und Fachkräftesicherung? Darüber diskutierten Vertreterinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Netzwerks „SIE – Bayerns Frauen“ und des IHK-Netzwerks „Frauen Unternehmen Wirtschaft“ in der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Unter dem Motto „Zwischen Fortschritt und Retraditionalisierung – Frauen, Wirtschaft und gesellschaftlicher Wandel“ standen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frauen in Führungspositionen sowie die Folgen traditioneller Rollenbilder für Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Fokus.

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf sprach sich für mehr Frauen in verantwortlichen Positionen aus und betonte die Bedeutung geeigneter Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Fadja Nayel, Vizepräsidentin der IHK Nürnberg für Mittelfranken, verwies auf die wichtige Rolle von Frauen für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Fachkräftesicherung.

Einen wissenschaftlich fundierten Impuls lieferte Christian Berg, Geschäftsführer der AllBright Stiftung. In seiner Keynote „Frauen stärken. Zukunft sichern.“ stellte er aktuelle Zahlen zur Repräsentanz von Frauen in deutschen Führungsgremien vor und beleuchtete die Folgen einer gesellschaftlichen Retraditionalisierung. Berg machte deutlich, dass stereotype Rollenbilder und unbewusste Vorurteile noch immer Karrierechancen beeinflussen. Zugleich betonte Berg, dass vielfältig besetzte Führungsteams nachweislich zu mehr Innovation, besseren Entscheidungen und einer höheren Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beitragen können.

Die Veranstaltung bot Raum für den Austausch über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitsmarkt.

Webcode: N2481