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Geschäftspotenziale in Rumänien mit Fokus Brașov/Kronstadt

Erschienen am 05.05.2026
Von rechts: Sebastian Metz, Geschäftsführer AHK Rumänien, Christian Hartmann, IHK Nürnberg für Mittelfranken und Werner Braun, Vorsitzender Deutscher Wirtschaftsklub und Vizepräsident IHK Brașov

Geschäftspotenziale in Rumänien mit Fokus Brașov/Kronstadt

Rumänien präsentierte sich im Rahmen der Veranstaltung „Rumänien als Nearshoring-Standort - Brașov als Industriepartner in Zentralrumänien“ am 04. Mai 2026 als ein dynamischer und zugleich strategisch attraktiver Wachstumsmarkt innerhalb der EU. Mit über 19 Millionen Einwohnern und einer starken industriellen Basis nimmt das Land eine Schlüsselrolle als größter Absatzmarkt in Südosteuropa ein. Besonders hervorgehoben wurde die enge wirtschaftliche Verflechtung mit Deutschland: Deutsche Unternehmen zählen sowohl zu den wichtigsten Handelspartnern als auch zu den größten Investoren vor Ort.

Ein zentrales Thema war das gestiegene Potenzial Rumäniens für Nearshoring-Strategien. Die vollständige Schengen-Mitgliedschaft seit 2025 verbessert die logistischen Rahmenbedingungen deutlich und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts als Beschaffungs- und Produktionsbasis innerhalb der EU. Ergänzt wird dies durch wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, ein breites Angebot an qualifizierten Fachkräften sowie eine dynamisch wachsende IT- und Engineering-Kompetenz.

Besondere Aufmerksamkeit galt den industriellen Kernbranchen des Landes: In der Automobilzulieferindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Metall- und Kunststoffverarbeitung haben sich leistungsfähige, international integrierte Zuliefercluster etabliert. Diese zeichnen sich durch hohe Fertigungstiefe und Produktionsstandards auf europäischem Niveau aus und bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für Kooperationen und Investitionen.

Im regionalen Fokus wurde die Stadt Brașov (Kronstadt), Städtepartner von Nürnberg, als einer der dynamischsten Wirtschaftsstandorte Rumäniens vorgestellt. Dank ihrer zentralen Lage, einer gut ausgebauten Infrastruktur sowie einer hohen Unternehmensdichte entwickelt sich die Region zunehmend zu einem wichtigen industriellen und logistischen Knotenpunkt. Neben traditionellen Industrien gewinnen zukunftsorientierte Sektoren wie IT, Luftfahrt und Logistik kontinuierlich an Bedeutung.

Fazit:

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Rumänien – insbesondere die Region Brașov – attraktive Perspektiven für deutsche Unternehmen bietet, die ihre Lieferketten diversifizieren, Nearshoring-Strategien umsetzen oder neue Wachstumschancen innerhalb der EU erschließen möchten.

Webcode: N2146