IHK-Gremium Stadt Nürnberg fordert: Einbindung der lokalen Wirtschaft bei Urbaner Landesgartenschau 2030
Die Urbane Landesgartenschau 2030 könnte für Nürnberg weit mehr werden als ein städtebauliches Projekt. Andreas Wissen von der Stadt Nürnberg hat dem IHK-Gremium Stadt Nürnberg den aktuellen Planungsstand vorgestellt. Dabei wurde deutlich: Nürnberg geht mit der Landesgartenschau einen neuen Weg. Anders als bei klassischen Formaten auf der grünen Wiese entsteht ein Pilotprojekt mitten in der Stadt – vom Stadtgraben über den Theresienplatz bis in die Südstadt. Ziel sind mehr Grünflächen, weniger versiegelte Bereiche und neue Aufenthaltsräume im urbanen Umfeld.
Mit bis zu 500.000 zusätzlichen Besucherinnen und Besuchern bietet das Projekt aus Sicht des IHK-Gremiums auch große wirtschaftliche Chancen für die Stadt. Entscheidend sei jedoch, dass diese Potenziale bewusst genutzt werden. Besucherströme dürften nicht lediglich um die Altstadt herumgeführt werden, sondern müssten gezielt auch Handel, Gastronomie, Hotellerie und kulturelle Angebote in der Innenstadt einbeziehen.
Zudem spricht sich das Gremium dafür aus, lokale Unternehmen frühzeitig in die Planung einzubinden. Ein nachhaltiges Projekt dürfe sich nicht allein auf städtebauliche Aspekte konzentrieren. Auch wirtschaftliche Wertschöpfung müsse vor Ort entstehen – etwa durch die Beteiligung regionaler Gastronomiebetriebe statt externer Großanbieter.
Für das IHK-Gremium steht fest: Die Urbane Landesgartenschau sollte nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung und Wirtschaft gleichermaßen setzen.
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